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holachicas Blog

Weihnachten, Silvester und was sonst noch dazu gehoert

20.03.2009 | Bilder0 | Kommentare0 | Neuseeland  - Christchurch
Lang ists her... jaja, ich weiss!!! Und nun endlich konnte ich mich aufraffen wenigstens einen Anfang dieses Eintrages zu gestalten. Eigentlich weiss ich gar nich so...

...recht, wo ich ueberhaupt anfangen soll,...naja meine Faulheit hatte mich leider uebermannt und ich habe schon seit einigen Monaten hier nichts mehr von mir hoeren lassen. Doch zu guter Letzt -there we are again, 3,5 Monate bevor es fuer mich heisst welcome home entstehen hier “Gott sei Dank” einige nette Saetzlein von mir.

Ich entsinne mich, dass das letzte was ich geschrieben hatte aus Kaikoura stammt und deshalb setze ich meine Geschichte von dort aus auch fort. (ihr glaubt jetzt bestimmt<wow die hat ja ein hammerhartes Gedaechtnis...> nene, dank meiner lieben Mama hab ich einen ganz faeschen Kalender, in dem ich alles immer ordentlich aufgeschrieben habe... hihi)

Von Kaikoura, Marg Gig und den lieben Tieren ging es weiter mit dem Straybus nach Picton, weil endlich meine Freunde aus Wellington ankamen, auf die ich mich so lange gefreut hatte. Raef habe ich auch im ersten Hostel, in dem ich eingecheckt hatte, angetroffen. Wir waren gemeisam auf einem Kayaktrip, den ich Anfangs auch echt genossen habe. Beim Schnorcheln hat mich dann leider ein Seaguill furchtbar boes angegriffen, deshalb war es mir dann nicht so ganz koscher weiter dort herumzuplantschen und bin zurueck zu der kleinen Insel (mit tollem Muschelstrand) auf der wir eine Pause eingelegt hatten. Auf dem Zurueckweg hat sich jedoch die Windrichtung geaendert und es war dann auch nicht mehr ganz so leicht mit heftigem Gegenwind zurueck zu paddeln. Als dann auch noch zu guter Letzt das laute Warnhorn der Faehre, die direkt hinter uns auftauchte, ertoente wurde mir ganz schlecht und mir wurde klar, dass kayaken wohl nicht meine Lieblingsfreizeitbeschaeftigung ist. Wie auch immer, 2Stunden verpaetet kamen wir doch noch lebend am Hafen an. An dem Abend hatte ich eine Auseinandersetzung mit Raef, brauch ja auch nich jeder wissen, aber den treff ich hier bestimmt nich wieder... haha...

Sarah und Chris kamen 2 Tage vor Weihnachten letzten Jahres in Picton an und es gab erstmal eine richtig dicke Umarmung fuer alle. Direkt ging es von dort aus auch weiter nach Blenheim, wo Sarahs Mum mit ihrem Mann lebt. Dort sollten wir Weihnachten und die Feiertage verbringen. Natuerlich habe ich sehr oft an daheim gedacht, wie meine Familie wohl feiert und was sie essen usw. Doch meine lieben Freunde haben mir ein so schoenes Weihnachten beschert, dass das Heimweh nicht ganz so schlimm war. Ich habe sogar etwas nettes von Sarahs Mum bekommen, obwohl sie mich ja gar nicht kannte. Die Bilder von unserem dicken Festessen zu Weihnachte habt ihr bestimmt schon im letzten Eintrag gesehn. Es gab das wohl groesste Schaf ganz Neuseelands am Spiess. Das einzige was fehlte war der Apfel im Maul, hihi. Wir haben einige Ausfluege unternommen waerend den Feiertagen... waren schwimmen in unglaublich schoenen Fluessen und besichtigen Wasserfaelle im Busch.Auch haben wir Halt gemacht an den Nelson Lakes National Park.

Am 29.12 machten wir uns dann auf zu Phat09(eines der angesagtesten Festivals Neuseelands) um dort richtig “die Sau rauszulassen” und zu arbeiten. Das war ein Spass sag ich euch. Die verruecktesten Leute, die verruecktesten Drogen und die beste Musik der Welt(Salmonella Dub, Katchafire, Tiki, Concord Dawn, Black Planet, Fat Freddys Drop... kanns gar ned alles aufzaehlen, kurz gesagt ein Haufen DnB und Reggae). Den ersten Tag hatten wir frei , demnach war es auch ein echt langer Tag und eine echt lange Nacht. Ich habe viel mit den Pois gespielt und Sarah mit den Sticks (wir waren ein kleiner Zirkus) In der 2. Nacht hiess es dann Rann an den Speck zum Arbeiten an der Bar. Naja wie mans halt kennt hier, total unorganisiert, doch cool. Ich war die Bierfrau(wie immer halt) haha. Bin dann auch schon um 5 am Morgen schlafen gegangen, denn ich bin ja eine, die immer ihren Schoenheitsschlaf braucht und die andern waren auch ganz neidisch, dass ich bei der Musik und dem Laerm ueberhaupt pennen konnt. Kaum zu glauben, die Leutz neben unserem Zelt haben sich die ganze Zeit ihre Haare geklaettet... ist mir grad spontan eingefallen und ich dachte, das muss ich einfach bringen. Lol. Dazu gab es ein schoenen Fluss dort, mit richtig grossen Schwimmloechern, in dem in 3 Tagen ca. 5000 Leute schwimmen waren. Lol again. Ich war einmal duschen und musste2,5 Stunden anstehen...hmm . Der letzte Tag war der Beste! Und er wird mir auch immer in Erinnerung bleiben, denn es war die faescheste Party eva! Eigentlich sollten wir alle vom 7 bis um 3 Nachts arbeiten, doch da die Organisation sowieso die Beste war, ging den lieben Leuten der Alkohol schon um 11 aus. Und was machen sie dann? Sie lassen den kompletten konfiszierten Alkohol, der 2 Tage zuvor eingesammelt wurde, wieder an die Leute zurueckverkaufen. Grosses Kino, grosses Kino sag ich euch. Halb ausgetrunkene Vodkaflaschen wurden einfach in Koktails gemischt... haha... wer weiss, Welch fluessiges Acid dort wohl drin war... und die armen Menschen mussten dann praktisch 2 mal fuer ihre Getraenke zahlen. Naja mich stoerts nicht, ich hab den Alkohol eh umsonst bekommen. Die Bar wurde dann um ca. Halb eins geschlossen und das hiess wiederum fuer uns mehr Party... die hoerte dann fuer mich auch gar nicht mehr auf und ich war, am Tag spaeter, als wir wieder in Blenheim bei Sarahs Mum waren, immernoch betrunken. Jaja ein unvergessliches Erlebnis, Turtleman, Bananaman und Gameboyboy wuerd ich schon gern mal wieder sehen... hihi...

Nach einigen ausgeruhten Naechten und neu geschoepfter Kraft starteten wir unsere zweite Mission des Reisens. Wir beschlossen zuerst wieder Richtung Nelson, Golden Bay, Abel Tasman zu fahren, weil es ja echt im HOchsommer war und ich unbedingt schnorcheln gehen wollte...Ausserdem wollten wir auch Orte erkunden, die ich vorher mit dem Straybus noch nicht gesehen hatte und ich muss auch immer wieder staunen, wie einzigartig schoen die Natur hier doch ist. Wenn ihr einmal nach Neuseeland kommt, besichtigt bitte PUPU Springs. Es heisst, es sei ein unberuehrter Ort,den einst Maoris gepflegt und gehegt haben. Es ist das klarste Wasser der Welt!!! Und wurde als Heilmittel genutzt. Und so sieht es auch aus. Atemberaubend!!! Ich kann die Schoenheit dieser Natur gar nicht in Worte fassen und wenn ich es versuchen wuerde, koennte ich es nicht so darstellen wie ich es wirklich in Erinnerung habe und es wuerde sie nur zerstoeren. Deshalb lasse ich die Bilder fuer sich sprechen. In dieser Nacht haben wir neben der Strasse an einem Fluss geschlafen und wurden nicht, wie erwartet von Sandflies getoetet... Gott sei Dank. Den naechsten Tag fuhren wir den ganzen langen Weg bis zum Farewell Spit(den noerdlichsten Punkt der Suedinsel) und es war furchtbar. Also den Weg mein ich... hoch runter, links rechts, hoch runter, kurve kurve ach herje... wie in der Achterbahn... ganz so spektakulaer war der Farewell Spit dann doch auch wieder nicht... Naja ich war spazieren fuer 3 Stunden, weil ich auch merkte, dass Chris und Sarah ihre Zeit als Paar brauchten, weil wir doch jeden Tag durchgehend zusammen waren. Die naechsten zwei Tage verbrachten wir auf der old mc donald farm im abel tasman national park. Wir waren Kajaken (nooo/again) Wir waren an jedem Strand, und sehr geehrtes Publikum, es waren weisse Sandstraende und wir haben sogar nen Pinguin gesehn(wahrscheinlich aber nur, weil der totkrank war) Die liebe Sarah hatte eine Panikattacke und Chris ist kopfueber ausm Kajak geflogen, weil die Flut zu schnell einsetzte und die Wellen extrem hoch waren. Spass wars allemal, aber ich mach den Scheiss nich nochmal, he... soviel zum Thema Kajak.

Ich geh jetzt schlafen und schreibe morgen weiter. Muss um halb 8 in der Frueh anfangen mit arbeiten,(dazu komm ich dann erst in einigen Seiten, weil es ja noch so viel davor zu berichten gibt) deshalb nighty nighty.

Good Day. Alsoo, vom Abel Tasman Nationalpark gings dann fuer uns weiter nach Kaikoura. Jaa, ich liebe Kaikoura! Ich hab Marg geschrieben und wir durften fuer einige Tage in ihrem Garten naechtigen. Ich hatte mich auch total gefreut, sie wieder zu sehen, weil ich sie ja doch sehr in mein Herz geschlossen hatte. Total erschoepft nach ca. 10 Stunden Fahrt sind wir angekommen und hatten ein riesengrosses Barbeque mit Paua Muscheln und allem was dazu gehoert. Nachts sind wir alle gemeinsam mit Gig fischen gewesen. Der Himmel hat an dem Tag superschoen ausgeschaut und Chris konnte gar nicht genug bekommen und meinte dann auch, er kann es voll und ganz verstehen warum ich die Leute so sehr mag. Am naechsten Tag sind wir mit Chris surfen gegangen(Chris ist ein begeisterter Surfer, kommt ja von der Isle of White/England und da soll der Surf richtig gut sein) Wir zwei haben zugeschaut, ich konnte leider nicht ins Wasser, weil ich mir am morgen ein Tattoo stechen hab lassen!!!

Am 12. Januar zog es uns dann doch aber wieder weiter, wir wollten mehr von der Suedinsel erforschen... Also ging es von Kaikoura nach Reefton, wo wir einige natuerliche Hotpools, dank Gigs Tip, gefunden haben. Leider konnten wir uns dort aber nicht hineinpflanzen, be idem Anblick von Tausend Sandflies ist uns die Lust vergangen. Ueber die Hamner Springs gings dann weiter Richtung Nirgendwo, wo wir dann auch irgendwo in der Pampa unser Zelt aufgeschlagen haben. Das war wirklich eine krasse Erfahrung... ich hatte Angst vor den Sandflies und dann ueberkam mich auch noch eine andere Angst...oO und als ich dann meinte, ob wir vielleicht nicht lieber noch ein Messer ins Zelt holen sollten, erklaerten mich Chris und Sarah fuer geistesgestoert... haha... haja wer weiss, was da alles im Busch nachts in der Pampa passiert... man kann ja nie wissen was fuer Gestalten da umhergeistern. Am naechsten Morgen gings frueh weiter nach Westport. Gezeltet haben wir am Carters Beach und das tolle an der Ganzen Sache war, dass es 4FREE war. We love free Stuff!Weiter ging es nach Greymouth, ueber Tauranga Bay und Charleston. Halt haben wir auch am Punakaiki NP (Blowholes, Pancakerocks, Umarmende Baeume) gemacht. Fuer mich war das grob gesagt ja nichts Neues, hatte das ja alles schon gesehen... deshalb erspar ich mir die Kleinigkeiten. Genaechtigt haben wir in einem echt grossartigen Hostel in Greymouth und liessen die Nacht am Lagerfeuer und Spa Pool ausklingen. Der naechste Tag sollte naemlich nicht ganz so gechillt ablaufen. Wir sind den kompletten Weg ueber den legendaeren Authors Pass nach Christchurch gefahren. Es war knallend heiss und die vielen Pausen, die wir an verschiedenen Fluessen einlegten, haben mein Kopfweh auch nicht verschwinden lassen.. Dennoch war die Sicht atemberaubend, Authors Pass ist einer der schoensten Tracks der Welt und ich glaube im Winter ist der um so schoener (entlang der Alpen) und um so gefaehrlicher zum Fahren. Wir entdeckten dann auf einem Berg richtig grosse Steine. Ganz verstanden warum die dort sind hab ich nicht, hatte irgendwas mit der Eiszeit zu tun, sahen aber gewaltig aus!(siehe pics) Ich glaub ich google das irgendwann mal noch, wenn ich nichts besserers zu tun habe... hmmm. In Chch angekommen, sind wir dann total verrueckt geworden, weil wir erstens den Holidaypark nicht gefunden haben und zweitens die Fahrsituation tricky war. Die Mission war eigentlich kurz den Strand abzuchecken (wegem Surf) und dann den Park zu finden. Der Weg zum Sumner Beach war dann aber katastrophal. Total steil gings hinauf direkt am Abhang. Menschen hatten zwar nen Zaun angelegt, doch jede 5Meter sah man ihn hinabgebeugt. Wieviele Menschen dort wohl draufgegangen sind? Ich wills gar nicht wissen und Sarah wurde es bei dem Gedanken ganz schlecht und wir mussten einfach aussteigen und zuruecklaufen. Nein, das ging dann wirklich zu weit fuer meine Nerven. Den Holidaypark haben wir dann schlussendlich nach 2Stunden Verfahrerei gefunden. Gott sei Dank und der hatte nicht mal nen Pool. Hm

Von Chch ging es anschliessend weiter nach Timaru und wir dachten, es ist endlich mal wieder soweit auf die Piste zu gehn. Also checkten wir im Campingplatz ein und machten uns auf zum erstbesten Pub. Dort floss der Tequila wie Wasser und mir nichts dir nichts waren die 5 Stammgaeste unsere besten Freunde, die uns auch noch gleich zu einer Art Hausparty eingeladen hatten.Das Haus gehoerte einem aelteren Paar(so um die 70) und die gute Hausherrin hat uns zu einem Tanz durch den Garten eingeladen. Hand an Hand gings durch den Gartenzwerkbereich und den Blumengarten mit Springbrunnen, ueberall hatten sie kleine Lichtspiele eingebaut und sogar die Baeume waren mit Lichterketten bestueckt. Den Tag spaeter verbrachten wir im Zelt, total hungovered. 2Day 2morro Oamaru, jaja am naechsten Tag ging es nach Oamaru, wie immer einmal haben wir zuerst den Surf abgecheckt und der war dann auch echt gut dort. Wir haben sogar einen kostenlosen Campground am Kakanui Bay gefunden. Sarah und ich haben stundenlang the eels gehoert und am Abend hatten wir Smashed potatoes und Fleischkloesse. Von dort aus ging es weiter nach Dunedin am naechsten Morgen. Da wir ja unterwegs mit dem Auto waren konnten wir auch Halt an den Moeraki Boulders machen. Dort wollte ich unbedingt schon immer hin, habe einge schoene Bilder im Internet vor ueber nem Jahr gefunden und meinte zu Leo”guck, da bin ich bald!” Und dann war ich da und musste feststellen, dass die Bilder nicht zu viel verprochen hatten. Genau wie im Bilderbuch sah es aus! Die ganze Stimmung zwischen uns drei wurde allerdings von Stunde zu Stunde schlechter und Chris brachte es schlussendlich uebers Herz mir zu sagen, dass die zwei ihre Zeit fuer sich selber brauchen, was ich auch voll und ganz verstehen konnte. Also hatten wir drei noch einen letzten schoenen Abend zusammen im Holidaypark und in der Stadt. Da ich Tage zuvor einen Job ergattert hatte auf einer Pferdefarm in Kaikoura und mir Marg getextet hatte, sie wuerde mir gute Referenzen in Sachen reiten geben, machte ich mir um alles keine Sorgen und fuhr den Weg zurueck uber Christchurch mit dem Intercity,wo ich mich mit Rylee(Margs Tochter) und Magpie(Straybusfahrer) auf ein Bier getroffen habe. In Kaiks angekommen, holte mich Horsetrackfrau ab und ich traf die anderen Arbeiter auf der Farm. Direkt neben Fluss liegt der Horsetrack an einem der schoensten Flecken in Neuseeland. Sie hatten dort einen kleinen Zoo, mit allmoeglichen Tieren, die Pferde sahen jedeoch extreme heruntergekommen und mager aus. Am naechsten Tag musste ich allerdings feststellen, dass dann alles doch nicht so rosig aussah. Ein anderes Maedel aus Deutschland kam an und sollte von nun an die Pferdetracks leiten. Mit einem Jahr Reiterfahrung hatte sie um einiges weniger Erfahrung als ich und ich fragte Linda(die Horsetrackfrau) wo meine Position im Allgeimeinen dann waere, weil ich nach unserem Telefonat davon ausging, ich koennte dort ein wenig Geld verdienen, was sie mir am Telefon auch versichert hatten. Sie meinte, meine Stellung hier waere als Wwoofer zu arbeiten, den Garten zu jaeten und ich duerfte ab und zu am Abend reiten gehn. Marg haette ihr am Telefon geschildert, ich sei ein gutes Maedchen, haette dennoch keinerlei Erfahrung im Reiten. Aufgrund dessen, wollte sie mich nicht einmal reiten sehen. Das war ein Schlag ins Gesicht! Dennoch machten wir Maedels einen coolen 4 Stunden Ausritt zum Strand, durch den Fluss(waren mit den Pferden schwimmen) und wieder zurueck. Doch zu dem Zeitpunkt hatte ich das erste Mal richtig Heimweh. Warum sollte Marg sowas sagen?? Ich kann mir das nicht vorstellen. Ich glaube, die gute Frau konnte mich einfach vom ersten Anblick an nicht leiden und suchte eine Aursrede. Die Kiwis sagen aber auch nie die Wahrheit. Sie versuchen mit Anspielungen des doppelten Zaunpfahles dich herauszueckeln, sind dennoch aber scheissfreundlich zu dir, sodas du es erst nach Stunden merkst, was sie dir eigentlich vermitteln wollen. Das habe ich schon einige Male hier gemerkt. Sie sind so mies zu dir,aber in so einer freundlichen Art, dass man es erstens nicht versteht und zweitens nicht merkt, Und das macht einen um so confuseter. Also bin ich gleich am dritten Tag aufgebrochen um mein Glueck anderswo zu suchen. Ich wusste zwar, dass ich knapp bei Kasse bin, dennoch bin ich mit dem Bus bis nach Nelson gefahren. An diesem Tag hatte ich mein Bankkonto dann gecheckt und musste feststellen, dass ich ganze stolze 50 Dollar drauf hatte. SHAMe... Naja ich dacht ja, ich bekomm den Job als HorseTrecking Guide. Mein Heimweh wurde um so schlimmer und das war glaube ich der erste Tag, an dem ich richtig doll weinen musste. Jaja, ich zeig meine Gefuehle auch einmal. Ich habe tausende von wwoofing Stellen rund um Nelson angerufen, doch alle waren ausgebucht. Jedes erdenkliche Hostel war ausgebucht und ich hatte keine Ahnung, wo ich schlafen sollte, ganz allein irgendwo in Neuseeland. Am anschliessenden Morgen bin ich zu Subway gelaufen und fragte ohne grosse Zufersicht total verheult, ob sie nicht eine Stelle freihaetten. Und wie durch ein Wunder, haben sie mir ein Schlafplatz sowie ein Fulltime Job verpasst. Ich glaube ich hatte einfach verdammt viel Glueck. Seitdem, also seit ca. 1,5 Monaten verblieb ich dann in good old Nelson in einem Flat, dass wie ich jetzt merke, ueberaus schlimm ist. Naja ich lebe ja noch. Ich wohn mit einer zusammen, Sharon, ich kann die Person gar nicht beschreiben. Sagen wirs einfach mal so, ich komm mir vor wie in nem Haufen vieler pupartaerender 12 jaehriger Weiber, die nichts besseres zu tun haben, als zu f**** und zu laestern. Ich bin hier komplett fehl am Platz. Dennoch habe ich ein bisschen Geld gespart und kanns kaum erwarten, neue Leute zu sehen und eine neue Stadt zu erkunden.

Ich muss jetzt auch Schluss machen... Am Montag gehts weiter fuer mich nach ChCh, wo ich bei Rylee pennen kann...

Ich schreib mehr Einzelheiten ein ander Mal

machts gut adele und auf wiedertschuess

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bla

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