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klawels Blog

Tag 5

15.03.2010 | Bilder2 | Kommentare1 | Kuba  - Havana, Ciudad de La Habana
Tag 5 Zeit ist hier eher eine unverbindliche Größe. Da fallen schon mal Buslinien aus, Busfahrpläne sind eher unverbindlich. Wer also z.B. mit dem...

...Bus zum Strand fahren will, muß darauf gefasst sein, dass mal eine Linie ausfällt, weshalb man dann eben max. 40 Minuten an der Bushaltestelle rumhängen kann. Bei 30 Grad C nicht immer ein Vergnügen! Andererseits hat man planmäßig den Bus gerade verpasst – kein Problem, weil an Busfahrpläne hält sich eh keiner – der Bus kommt dann umgehend. Schwierig wird es , wenn man z.B. am Strand ist, und die Busfahrpläne ernst nimmt. Wer damit rechnet, dass um 20.13 Uhr (laut Plan) der letzte Bus fährt, hat schnell ein riesiges Problem: Denn um 18:00 fährt der letzte, man hat keine Lust mehr. Also sollte man vorher fragen, und mindestens 2 Linien vorher an der Haltestelle stehen. Es kann nämlich auch passieren, dass der Bus zwar kommt, aber überfüllt ist, und einen stehen lässt. Dann heißt es ein Taxi zu ordern, zum Preis von 30 CUC…

Heute morgen wurde ich mit dem Zeitproblem auf andere Art konfrontiert, das Frühstück wurde mal eben um 9.00 Uhr geschlossen. Ich durfte mich also lediglich mit Kubanischem Kaffee (lecker!) und Cornflakes (vom bösen Gringo) verköstigen. I am not amused !

Gestern gab es blauen Himmel, ca. 28 Grad C , und Wind vom Meer. Also, ab an den Strand !

Das Meer warf an dem Sandbänken teilweise mannshohe Wellen auf, und somit war an schwimmen nicht zu denken, aber sich in die Wellen zu werfen, macht ja auch mal Spaß.

Allerdings sollte man daran denken, über halbwegs neue Badebekleidung zu verfügen. Wer sich –wie einige vornehmlich einheimische Männer- mit uralter Schlabberbadebekleidung in die Wellen geworfen hatte, kam gänzlich ohne aus dem Wasser, was nun für die Betroffenen auch nicht wirklich spaßig ist.

Ich hatte gestern über das Thema Geld geschrieben. Gestern am Strand habe ich dann erleben dürfen, wie man sich auch selbst helfen kann. Ein Kubaner war kreativ, und verdient jetzt die begehrten CUC. Was macht der Mann ? Er sitzt nur mit einer Machete am Strand, und bietet Touristen an, Kokosnüsse zu ernten, und zu öffnen. Der Mann braucht also nur das, was ehe jeder hat: Eine Machete. Er erntet die Nuss, bearbeitet sie, und man kann frische Kokosmilch trinken, und die frische Kokosnuß geniessen. Wer mal so etwas probiert hat, wird künftig einen Abstand zu dem stohtrockenen Zeug auf dem Weihnachtsmarkt Abstand gewinnen.

So, heute gleiches Wetter ist heute angesagt, ab an den Strand.

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Kommentare (1)

  • (#1) Tochterchen sagte am 18.03.10 um 10:21 Uhr:

    meinst du ich wüsst nicht wie so ne Kokosnuss schmeckt^^ übrigens in Ghana sind es KInder die die verticken für 15-25 cent das Stück denen kann man sogar beim Palmen erklimmen zusehen^^


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