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krondorfs Blog

In der Wuesten Gabi

30.07.2009 | Bilder6 | Kommentare8 | Mongolei 
Eine Woche in der Wueste Gobi. Wo ich eigentlich nicht so dringend hin wollte. Dann aber doch sicher war, dass ich das sehen will. Und das hat sich voll gelohnt, das...

...geholpere ueber nicht vorhandene Pisten. Wunderschoene Landschaften tauchen da ploetzlich auf inmitten der Oednis. Ein felsiger Canyon mit kuehler Luft, bluehenden Bluemchen und frischem kuehlem Wasser , sowie einiegen Ecken mit "ewigem Eis".

Die klassischen weissen Duenenlandschaften die man sich in der Wueste vielleicht so vorstellt. Wir sind extra um halb fuenf aufgestanden um den Sonnenaufgang zu sehen. Fantastisch. Ein Ritt auf einem Kamel (das wollte ich natuerlich unbedingt wissen!) ist super. Die Mongolen lassen einen einfach so auf einem Kamel allein reiten. ISt auch nicht schwer, meins war weiss und echt riesig. EIgentlich wollten wie auch gallopieren, aber das haben wir uns dann anders ueberlegt als wir oben sassen :-))

Nachts immer bei Nomaden uebernachtet die meist dafuer ein extra Ger (Jurte) haben.

Bilder gibts erst mal nur ein paar. Morgen mehr. Hab nur eine Speicherkarte dabei.

So langsam fange ich auch an mehr zu zeichen was ich natuerlich super finde. Tja, beim Alleinreisen geht man so durch die ein oder andere leicht bis mittelschwere Sinnkrise, wie sich sicher jeder vorstellen kann. Alles ist sehr intensiv und alles was mich sonst daheim so umtreibt bemerke ich auch hier, nur umso staerker. Wo will ich hinreisen, mit wem, oder allein, oder will ich bleiben? Oder was will ich denn eigentlich hier....Na,/- wie im echten Leben halt! :-))

Vielleicht will ich auch einfach schnell nach Kasachstan oder ins benachbarte China? Oder nach Hause? Oder mich in einem mongolischen Waisenheim nuetzlich machen? Tja, das hoert sich sicher recht wild an, aber so ist es teils in meinem Reisekopf.... Gut ist, das ich nun mehr zeichne und sich der Sinn meiner Reise wieder mehr erschliesst. Also nichts mit weghier sondern einfach mal zeichnen.

Das wars fuer heute. Bis morgen,

winkt Britta

Dieser Eintrag wurde in der Kategorie Mongolei erstellt.

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Kommentare (8)

  • (#1) malina sagte am 30.07.09 um 16:49 Uhr:

    wooooooooow!

  • (#2) heike et. al sagte am 30.07.09 um 18:29 Uhr:

    so schön und so wild und so weit und so unerreichbar. ich freue mich für dich und wünsche dir weiterhin gute und sinngebende Entscheidungen für die kommende Zeit. so ein kamelritt und alles was an vertrauen und neuigkeiten dazu gehört, ist ja schon auch ein teil vom ganzen und übertragbar. wir grüßen dich und freuen uns für dich.

  • (#3) Lutz sagte am 31.07.09 um 00:31 Uhr:

    Ich LIEBE dich! Du meine mutige Frau!

  • (#4) Ike sagte am 04.08.09 um 14:30 Uhr:

    Liebe Britta.
    Ich habe ein großes Grinsen im Gesicht,
    als ich gerade das Foto ”Britta rennt” gesehen habe, sehr sehr schön. Freue mich, dass Du tolle Erfahrungen machst, und hoffe das Grübeln gibt sich mit der Zeit. Freu mich schon auf Dich und Deine Erzählungen, ich glaub wir brauchen dann erstmal in unserem Büro kein Hörspiel mehr… ;) Alles Liebe sei feste gedrückt Ike

  • (#5) marie-luise sagte am 05.08.09 um 20:56 Uhr:

    Ich freue mich, daß du so schöne Erlebnisse hast. Grüße Ma

    von uns auch!!! Beate und Louise

  • (#6) heike sagte am 16.08.09 um 10:57 Uhr:

    wir haben alle deine nachrichten erhalten und grüßen dich ganz feste. Heike

  • (#7) Lutz sagte am 16.08.09 um 19:24 Uhr:

    Hallo Zusammen,

    habe heute morgen seit einigen Tagen mit Britta telefonieren können. Ihr geht es prima. Sie ist im Norden an einem See, wanderte dort durch die Lande, immer am Ufer entlang und hat dabei wohl endlich Nomadenfamilien angetroffen, bei denen sie sich wohlfühlt. Sie spricht immer besser mongolisch, ißt fleißg Nudelfleischsuppe, trinkt viel Yakbuttertee, singt die monolischen Volkslieder mit und zeichnet viel... Und wenn die Zeit nicht so schnell rumginge und wir uns nicht so sehr vermissen täten, würde sie noch länger dort bleiben. Jetzt aber muss sie sich wieder auf den Rückweg nach Ulan Batoor machen, damit sie den Flieger nach Peking rechtzeitig erwischt.

    Also ich war sehr froh über diesen Anruf, nachdem ich langsam anfing mir Sorgen zu machen. Ihre letzte SMS lautete nämlich: "wandere jetzt alleine los, der See ist sauber und man kann das Wasser trinken, übernachten werde ich in meinem Zelt oder bei Nomaden, wirst länger nix von mir hören..." Das war vor 10 Tagen!!!
    Das letzte Mal als Britta ungeklärtes Wasser beim Wandern getrunken hatte (in Equador), war sie anschließend 3 Tage lang krank...

    So, diese Nachricht wollte ich mit Euch (Blogleser) teilen.

    Gruß vom verwaisten Lutz, der sich riesig auf den kommenden Samstag freut!

  • (#8) Heike sagte am 18.08.09 um 11:45 Uhr:

    Lieber Lutz und alle, die sich sonst noch sorgen machen. Wenn wir nichts hören ist doch immer alles in Ordnung!! Also, ich wünsche euch gute Nerven und noch einen schönen sommer in der Stadt. Heike


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