...wir als eine große Frechheit finden ist die Tatsache, dass sich nach einer Stunde Warterei von irgendwo kommende Leute nur so vor uns in die Reihe anzustellen versuchen. Als wir endlich in das Museum kommen, sind wir dort von den Wandteppichen, Kartographien, Malereien, und der Bibliothek (ohne Bücher!) sehr beeindruckt. Das Innere von der Sixtinischen Kapelle ist sehr eindrucksvoll, besonders die Dachfresken von Leonardo da Vinci und das Jüngste Gericht (bei den Gemälden sind manche Körperteile nachträglich mit darüber gemalten Tüchern zugedeckt!). Dort ist es verboten zu fotografieren aber es wird natürlich dort am meisten fotografiert. Nach einer kurzen Mittagspause stellen wir uns in die Warteschlange (Wartezeit ca. 30 min) für die Kuppel, die wir über 551 Stufen zu Fuß erreichen. Die Aussicht auf den Petersplatz und den Rest vom Vatikan von oben ist natürlich spektakulär. Im Petersdom selber (der trotz seiner Größe und Pracht nicht die größte Kirche der Welt ist) ist es auch sehr atemberaubend; besonders merken wir uns den Baldachin von Bernini und die Pieta von Michelangelo. Wir sind schon wieder den ganzen Tag auf unseren Beinen und unsere Füße tun dementsprechend schon wieder weh. Trotzdem müssen wir noch hinunter zu den Papstgräbern; der größte Stau war bei dem Grab von Johannes Paul II, das mit seiner Bescheidenheit überrascht. Danach gehen wir zum Petersplatz mit seinem Obelisk, der in der Mitte steht, und werfen unterwegs noch einen Blick auf die Schweizer Garde. Für heute geht sich nur noch der Bus und der Einkauf beim Spar aus.
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