All das Feiern, der Alkohol und das gelegentliche Reisen muss natürlich auch finanziert werden. Nun könnte man wie jeder Vollidiot in der erbarmungslosen Sonne auf dem Bau oder einer Farm schuften, um dieses Vergnügen zu finanzieren. Aber im Ernst, körperliche Arbeit alleine ist mit einem Kater schon scheiße genug und dann auch noch bei 40 Grad im Schatten? Lieber nicht. Die Auswahl an guten Jobs ist natürlich recht begrenzt, da du mit einer Großzahl anderer Backpacker konkurrierst – und viele von denen sprechen besser Englisch als du. Trotzdem solltest du dich um einen der folgenden Jobs bemühen: Hostel Jobs: In einem Hostel zu arbeiten ist im Prinzip das Beste, was einem passieren kann. Man lernt jeden Tag viele neue Leute kennen, freundet sich mit den anderen und teilweise fest angestellten Mitarbeitern an und hat dadurch oft eine Menge Sonderprivilegien. Selbst wenn man dafür nur umsonst im Hostel wohnen kann, bleibt meistens noch Zeit für einen geldbringenden Job. Zu den üblichen Hosteljobs zählen Putzen, Aufräumen, Busfahren, an der Rezeption stehen oder auch Promotionarbeit. Gastronomie: Ein perfekter Job, um Leute kennen zu lernen und mit etwas Glück auch noch Trinkgeld zu machen. Als Kellner in einem Restaurant kann es mal etwas nervig sein, aber es gibt wohl durchaus schlimmere Jobs. Dagegen ist der Barkeeper in einem angesagtem Club oder Pub auf jeden Fall extrem gut aufgestellt und kann sicherlich auch die eine oder andere Telefonnummer für den nächsten Booty Call einstreichen. Außerdem wird man in diesem Gewerbe oftmals auch selber hier und da ein paar Drinks verschwinden lassen können und das dürfte den Arbeitsalltag doch ein wenig angenehmer machen. Autovermietung: Besonders in Großstädten kann man relativ leicht einen Job bei einer Autovermietung bekommen. Hier stehen dann Aufgaben wie Waschen, Sauber machen und von einem Standort zum nächsten Fahren auf dem Programm. Und was gibt es besseres, als bei strahlender Sonne gemütlich in einem brandneuen Wagen mit Klimaautomatik durch die Stadt zu cruisen? Richtig! Dafür auch noch Geld zu bekommen! Außerdem kann man bei einigen Firmen als Angestellter die Autos zu günstigeren Preisen mieten. Und das bedeutet: ROADTRIP! Professionelle Jobs: Solltest du eine vernünftige Ausbildung, ein Studium oder Berufserfahrungen mit ins Ausland bringen, lohnt es sich immer, auch in diese Richtung zu suchen. Je nach Berufsfeld kann das kinderleicht bis fast unmöglich sein. Da in Australien jedoch viele Jobs über Zeitarbeitsfirmen laufen, besteht die Möglichkeit, dass man, anders als in Deutschland, einen durchaus hoch bezahlten Job, befristet auf ein paar Monate, bekommt. Wenn du das schaffst, hast du gewonnen. Ohne ein soziales Abzockersystem, bleibt von deiner verdienten Kohle nämlich so viel, dass du problemlos leben, trinken und feiern kannst wie ein König. Und dann nach ein paar Monaten hast du trotzdem noch locker genug übrig, um das nächste viertel Jahr ausschließlich zu reisen. Jackpot. Weitere Reisetipps findet ihr auf meinem Blog unter http://chrisgerm.blogspot.com und natürlich in meinem Buch "Backpacking - Reisen ist Nebensache."
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Zuletzt bearbeitet am 03.03.2010