Ein beeindruckendes Ausflugsziel ist die Festung Masada. Sie befindet sich am Südende des Toten Meeres und wurde von König Herodes I. erbaut. Masada liegt auf einer Hochfläche mit steilen und felsigen Abhängen. Damals galt sie als uneinnehmbar.
Beim jüdischen Aufstand gegen die römische Besatzung um 70 n. Chr verschanzten sich hier über 3 Jahre einige hundert Aufständische gegen eine Römische Legion. Deren Befehlshaber Flavius Silva ließ schließlich eine Rampe errichten. Als die Soldaten die Festung stürmten, fanden sie nur noch zwei Frauen und fünf Kinder lebend vor. Alle anderen hatten Selbstmord begangen, weil sie den Tod der Sklaverei vorzogen. So jedenfalls die Legende…..Durch diese Überlieferung spielt Masada bis heute eine besondere Rolle für das israelische Selbstverständnis. Von Zeit zu Zeit finden hier zum Beispiel Vereidigungen von Rekruten der israelischen Armee statt.
Zur Festung kann man entweder den sogenannten Schlangenpfad hoch laufen oder man nimmt bequem die Seilbahn. Von oben sieht man die Reste der Belagerungsrampe sowie die kleinen Steinwälle mit denen die Römer ihre Lager gegen wilde Tiere schützten.
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Zuletzt bearbeitet am 17.06.2008