Beim Landeanflug hört man oft beunruhigtes Gemurmel. Man sieht nur Wasser, kein Land und spürt aber, dass das Flugzeug immer weiter sinkt. Ein Kind spricht es dann ganz freimütig aus: "Mama, wir landen ja im Wasser!" Das denken die Reisenden, die noch nie auf La Réunion waren. Un d bis jetzt hat es jeder FLieger geschafft die Landebahn, die knapp am Meer liegt zu erreichen. Steigt man dann aus, so erwartet einen eine Mischung von Menschen, Hautfarben und Gesichtern.
La Réunion, die Insel, die Winter hat, wenn in unseren Breitengraden Sommer gefeiert wird, und Sommerferien hat, wenn bei uns Schnee fällt. La Réunion ist nicht nur ein Traum, weil es an der Küste schlimmstenfalls 24° werden können und ein paar schöne Strände zu finden sind, ein Vulkan hin und wieder eine spannende Eruption ans Tageslicht bringt oder die wunderschöne grüne Berge sich majestätisch über die Insel erheben. Für alle Francophile ist es auch die französisch- kreolische Mentalität, die Tatsache, dass dort kaum Rassismus herrscht, weil niemand behaupten kann, zuerst dagewesen zu sein. Dass man sich wie in Europa fühlt, aber manchmal doch ein wenig Fremde entdecken kann. Dass man Menschen trifft, die der Kapitalismus noch nicht erreicht hat und ganz fest davon überzeugt sind, dass sie mehr als ihren Garten und ihr Haus nicht brauchen.
Kurzum: Für Wanderer, Taucher, Standliebhaber, Francophile, Menschenrechtler, Rum- Liebhaber, Vanille- Süchtige, Naturfreunde und reichen Verwandten die den Flug (12 Stunden von Paris) bezahlen können :S ist es eine Reise wert!
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Zuletzt bearbeitet am 30.07.2007