...früh auf, da Mica um 7.00 Uhr für fünf Tage verreist. Leider war die Mühe ziemlich umsonst, da sie einfach ging ohne ein Wort zu sagen. Etwas später gingen wir noch mit Sandy etwas auf Einkaufstour für unsere Abreise. Im 99 Cent Store fanden wir ziemlich alles was wir brauchten. Als wir alles zusammen hatten und nochmals kräftig Spaghetti von Sandy gegessen hatten, verabschiedeten wir uns bei Sandy und Cippy und fuhren Richtung Los Angeles zu unserem Motel in Sylmar, CA. Wir trafen sogar die richtige Ausfahrt und fanden es sofort. Als wir später noch etwas durch die Stadt fuhren, stellten wir fest, dass hier ca. 90 – 100% der Menschen mexikanischer Abstammung sind, was uns etwas beunruhigte. Die Werbung von McDonalds ist sogar nur in Spanisch. Das Motel ist im Grossen und Ganzen aber schön und für $50 pro Nacht kann man sowieso nichts sagen.
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30. Tag / 14. Juni 2010
Sylmar – Valencia
Heute war ein Tag auf den wir uns schon länger gefreut hatten. Wir fuhren in den Six Flags Magic Mountain Vergnügungspark im “Nachbardorf“. Der Magic Mountain ist der meistbesuchte Vergnügungspark in den USA. Da wir Vergünstigungen von Sandy bekommen hatten, kostete uns der Eintritt noch $27.50 statt $69.- pro Person (Exkl. $15 fürs Parken). Da Samuel immer noch nicht gut laufen konnte, mieteten wir einen Rollstuhl für weitere $25. Der Rollstuhl hatte aber auch Vorteile, da wir immer den “Wheelchair access“ Eingang benutzen konnten und nicht so lange anstehen mussten wie die anderen Besucher. Nach unzähligen Fahrten mit allen Achterbahnen verliessen wir gegen 20.00 Uhr den Park. Als wir aus dem Parkplatz fuhren widerfuhr uns noch etwas Witziges. Ein Auto fuhr an uns mit hoher Geschwindigkeit vorbei und hupte. Hinter den Scheiben sahen wir ein Pärchen, das mit einem Schweizerpass wedelte und freundlich winkte. Das erste Mal, dass sich meine Idee, einen Schweizerfahnen Kleber auf den Kofferraum zu kleben, mehr oder weniger bewährte.
Etwas später am Abend entschlossen wir uns noch dazu, eine Nacht länger im Motel zu verbringen, da man bei $50 pro Nacht nichts sagen kann.
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31. Tag / 15. Juni 2010
Sylmar
Heute unternahmen wir nichts. Wir suchten einige Motels in L.A aber fanden nichts Preisgünstiges. Deshalb entschlossen wir uns noch einmal eine Nacht länger zu bleiben und am nächsten Tag nach L.A. zu fahren und die Gegend etwas auszukundschaften und vor allem wegen Parkmöglichkeiten Ausschau zu halten.
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32. Tag / 16. Juni 2010
Sylmar – Beverly Hills / Hollywood - Sylmar
Das Highlight des heutigen Tages fand schon am Morgen statt. Die Schweiz spielte nämlich an der WM ihr erstes Spiel gegen Spanien und gewann das Spiel 1:0. Nach diesem freudigen Ereignis fuhren wir mit dem Auto Richtung North Hollywood. Was uns dort am meisten interessierte, waren die berühmten Beverly Hills, wo all die Schönen und/oder Reichen ihre riesigen Hütten haben. Wir fuhren also direkt auf die Hügel los und nach einigen hundert Metern kamen auch schon die ersten riesigen Villen. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Natürlich war auch ein wenig Neid damit verbunden :-). Wir fuhren also die Hügel auf und ab und fotografierten was das Zeug hielt. Als wir dann genug hatten von den reichen Säcken, fuhren wir weiter nach Hollywood South. Dort sahen wir ein paar berühmte Sehenswürdigkeiten, wie den Walk of Fame oder das Chinese Theatre. Unser nächsten Ziele waren Santa Monica und Malibu, welche wir erfolgreich verfehlten. Vor allem weil die Amis Weltmeister im schlecht Anschreiben sind. Wir fuhren also Kreuz und Quer durch Vororte von L.A. und langsam verging uns der Spass daran. Nach unzähligen Kilometern fanden wir dann irgendwie wieder zurück und verlängerten das Motel nochmals um drei Tage. In Zukunft nehmen wir jetzt immer den Laptop mit der Karte mit.
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33. Tag / 17. Juni 2010
Sylmar – Santa Monica – Malibu - Sylmar
Heute haben wir etwas verschlafen und unser Ausflug begann erst um ca. 15 Uhr. Wir reisten nach Hollywood Süd, wo wir auf dem Santa Monica Boulevard weiter fuhren, welcher ausschliesslich mit wahnsinnig teuren Autos vollgestopft war. In Santa Monica wurde langsam klar wieso es hier nur von reichen “Säcken“ wimmelte. Im Vorort befinden sich einige teure Läden und Häuser. Leider sahen wir nicht viel von dem Ort, da die Parkmöglichkeiten sehr eingeschränkt oder zu teuer sind. Wir beschlossen dann auf dem Highway Richtung den berühmten Ortsteil Malibu zu fahren. Unter anderem hofften wir, einen Blick auf die Häuser, welche in Two and a Half Men vorkommen, werfen zu können. Leider scheiterten wir daran kläglich. Wir wussten erstens nicht wo sich die Villen befinden und zweitens konnte man nicht mal richtig an den Strand, ohne sein halbes Vermögen für das Parken liegen zu lassen. Als wir genug vom Strand hatten, fuhren wir noch etwas in die Berge in der Hoffnung noch von oben einige gute Bilder schiessen zu können. Auch da haperte es wieder, denn die Ortseigene “Bonzen Uni“ von Malibu kaufte sich gleich einen halben Berg und dieser war natürlich nur mit Bewilligung befahrbar. Die Hügel von Malibu und Beverly sind aber im Grossen und Ganzen sehr ähnlich, was die Häuser anbelangt. Um ca. 19.00 Uhr fuhren wir dann wieder zurück. Natürlich kamen wir noch in den sogenannten Feierabend Verkehr, der in LA aber sowieso 24/7 herrscht. Schlimm war es aber nicht und wir konnten noch in Ruhe in den McDonalds essen gehen.
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34. Tag / 18. Juni 2010
Sylmar – LA Downtown – South Hollywood - Sylmar
Nach einer kurzen Nacht ging es zu meiner Freude mal mit dem Bus nach LA. Wir kauften uns ein Tagespass für $5, mit welchem wir das ganze Bus und U-Bahn Netz von LA befahren konnten. Die Fahrt von Sylmar bis Downtown dauerte satte 90 Minuten. Als wir dann irgendwo in Downtown ausgestiegen waren, fühlten wir uns wie eine Nadel im Heuhaufen. Um uns nur hohe Häuser und wir hatten nicht die geringste Orientierung. Nach 2 Blocks stiegen wir in den nächsten Bus und bummelten gen Süden. Die Gegend wurde aber ziemlich schnell schlechter (bei Weiterfahrt wäre wahrscheinlich dann Compton gekommen) also beschlossen wir auszusteigen und wieder auf den nächsten Bus Richtung Downtown aufzuhüpfen. Nach 15 Minuten landeten wir dann irgendwie ungewollt schon fast in South Hollywood. Also wieder mal eine Planänderung und wir schauten uns zuerst den Walk of Fame an. Die Strassen waren vollgestopft mit Autos und die Fussgängerzonen voll mit Touristen, Gangstern, Z-Promis und seltsamen Leuten. Auf dem Walk of Fame kannten wir ca. 10% aller „Stars“ aber wir sind wahrscheinlich zu jung um im Bilde über die alten Hasen zu sein. Das Kodak und Chinese Theatre befinden sich ebenfalls auch noch dort. Dort finden immer die Premieren der neuen Kinofilme statt. Als normal Sterblicher hat man natürlich nicht mal ansatzweise die Chance da reinzukommen. Um 16.00 Uhr machten wir uns dann auf den langen (noch nicht ahnend, dass es noch viel länger dauern wird) Heimweg. Von Hollywood ging es zuerst mit der U-Bahn nach Downtown. Dort mussten wir eingentlich nur noch auf den Bus, auf welchen wir am Morgen schon gestiegen sind. Leider kam dieser Bus nicht. Selbst nach 2 Stunden warten und aufregen nicht :). Als wir dann am Ticketschalter nach dem (verdammten) Bus fragten, meinte der Herr, wir müssen auf der anderen Seite des Bahnhofs warten, der Bus den wir bräuchten fahre hier nicht. Naja, man kann jetzt entweder uns für dumm halten oder man kann die bescheuerten Leute, die es schaffen die Haltestellen so dermassen falsch anzuschreiben, dass jeder durchschnitts Tourist niemals darauf kommen würde auf der anderen Seite des Bahnhofs (auf der übrigens nichts los ist) nach dem Bus zu suchen. Wie auch immer ich suchte eine neue Route, welche wieder mit der U-Bahn nach North Hollywood führte. Von da aus ging es dann mit dem Bus zurück zu unserem parkierten Auto. Zu Abend assen wir im Denny's Dinner, einer weiteren amerikanischen Fastfood Kette.
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35. Tag / 19. Juni 2010
Sylmar – North Hollywood – Observatorium Hollywood Hills – Sylmar
Heute waren wir mal wieder mit dem Auto unterwegs. Samuel hat eine gute Route für das Auto vorbereitet. Zuerst ging es nach North Hollywood, wo wir die Disney Studios, Warner Bros Studios, Universal Studios und den TV Sender NBC anschauten. Zu unserem Bedauern leider nur von aussen. Die einzigen Studios, die man wirklich besuchen kann, sind die Universal Studios, welche aber happige $69 kosten (Parken $15 extra). Somit staunten wir von ausserhalb etwas auf die grossen Häuser und Studios. Nach dem Sightseeing in Studio City (Übername für diesen Ortsteil in North Hollywood) ging es weiter Richtung Observatorium in West Hollywood. Zu unserer Überraschung waren wir nicht die einzigen, welche die grandiose Idee hatten, am Samstag einen Ausflug auf einen der schönsten Hügel Los Angeles zu unternehmen. Die Strasse zum Observatorium war voll mit geparkten Autos. Wir fuhren trotz Warnung, dass es weiter oben keine Parkplätze mehr hat, weiter den Hügel hoch. Wir hatten Glück und fanden praktisch direkt vor der Sternwarte einen Parkplatz. Der Ausblick von da oben war grandios. Wir konnten Hollywood, Beverly Hills, Downtown und das Hollywood Sign sehen. Die Sternwarte selber hatte noch ein Musuem über Astrologie oder so ähnlich. Dieses Geld sparten wir aber lieber. Wir gingen also zurück zum Auto und wollten weiterfahren auf unserer Route. Da passierte es. Ich wollte den Motor starten, aber es ging nicht. Die ganze Elektronik war im Eimer. Wir öffneten aus Verzweiflung die Motorhaube, in der Hoffnung, jemand böte uns Hilfe an. Falsch gehofft. Wir fragten also einen, der vielen Ranger (also known as Parkwächter). Er war sehr zuvorkommend und bat uns sofort Hilfe an. Ein anderer Ranger kam dann nach ca. 10 min mit einem Jumpercable und schloss es ans Auto an. Dann die Erleichterung. Er lief wieder. Wir waren natürlich extrem dankbar, da wir schon an das schlimmste Szenario, nämlich einen Tow-Service anzurufen, der uns auf dem höchsten Punkt von Los Angeles teuer zurück nach L.A. abschleppen würde. Noch mit etwas Adrenalin im Blut fuhren wir wieder zurück zu unserem Motel. Wiedermal etwas, was wir sehr bereuten. Da wir vom Observatorium nach Sylmar ca. 1 Stunde fuhren, hofften wir, die Batterie sei wieder aufgeladen und wir können das Problem dann später selber lösen. Falsch gedacht. Die Karre sprang nicht mehr an. Wir suchten natürlich sofort nach Leuten mit einem Jumpercable. Nach ca. 30 Minuten kamen drei Männer und halfen uns. Leider funktionierte die Überbrückung diesmal nicht. Enttäuscht liessen wir unseren Ford auf dem Parkplatz stehen und fragten uns, wieso wir nicht direkt zu einer Garage gefahren sind. Die Stimmung war natürlich wieder mal auf einem Tiefpunkt angelangt. Wir assen aber trotzdem noch kräftig im McDonalds zu Abend. :-)
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36. Tag / 20. Juni 2010
Sylmar
Heute war eher ein chilliger Tag. Wir beschlossen zu Hause zu bleiben und etwas am PC zu hängen. Da es sowieso Sonntag war, konnten wir das Auto auch nicht reparieren lassen. Am Abend ging es mal, wie so oft wieder in den Mc Donald's, der auch zu Fuss in einer Minute erreichbar ist.
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37. Tag / 21. Juni 2010
Sylmar – North Hollywood – Santa Monica – Malibu - Sylmar
Heute war wieder ein WM Tag für die Schweiz. Also waren wir schon um 7 Uhr auf den Beinen. Leider verlor die Schweiz gegen Chile 0:1. Gegen 10.00 Uhr mussten wir uns dann etwas wegen dem Auto überlegen. Wir entschieden uns, zur nächsten Garage (ca. 5 Blocks) zu laufen. Bei Sergios Garage (einem Mexikaner what else) angekommen, fragten wir, ob er nicht mit uns käme und vor Ort das Problem analysieren könne. Er war sehr flexibel also war das für ein kein Problem. Bei uns im Motel koppelte er unsere Batterie an sein mobiles “Jumper Kit“ an und siehe da, der Motor startete ohne Probleme. Wir fuhren ihm also hinterher in seine Garage. Dort analysierte er die Batterie nochmals genauer. Seine erste Ferndiagnose war, dass der Alternator, also die Lichtmaschine defekt sei. Zum Glück stellte sich heraus, dass weder der Alternator, noch die Baterie defekt oder beschädigt war. Es waren lediglich die Kontakte (Terminals) zur Batterie, die lose waren. Er schlug vor, für $60 die Kontakte zu erneuern und die Schrauben zu ersetzen. Da wir das nie selber hingekriegt hätten, schlugen wir ein. Nach einer halben Stunde war er fertig und unser Ford lief wieder, wie zu seinen besten Zeiten. Voller Tatendrang setzten wir dann unsere Route fort, die wir am Samstag nicht beenden konnten. Wir legten nochmals einen kurzen Stop in North Hollywood ein, um das North Hollywood Medical Center, auch bekannt als Sacred Heart in Scrubs, zu besichtigen. Das inzwischen nicht mehr benutzte Spital, sah eher aus, als wäre gerade ein Hurrikan darüber gefegt. Und verglichen mit der Serie konnte nicht einmal ich, als einer der grössten Scrubs Fans, viele Ähnlichkeiten sehen. Das ganze Areal war zudem abgesperrt und wir konnten die andere Seite des Spitals leider nicht sehen. Wir fuhren weiter nach Santa Monica, wo wir den Muscle und Venice Beach besuchen wollten. Das es wieder mal, wie sonst auch immer keine oder nur überteuerte Parkplätze gab, beschlossen wir weiter nach Malibu zu fahren und uns Santa Monica und die Strände später mit dem Bus anzusehen. In Malibu suchten wir wieder einmal Charlie Sheens Haus (aus der Serie Two and a half Men aka Mein cooler Onkel Charlie). Wir sahen zumindest die Häuserreihe, die immer in der Serie vorkam. Ein gelungenes Foto davon haben wir leider nicht geschossen. Wir fuhren dann noch etwas in Malibu herum und machten dann einen Abstecher in die Berge. Dort sahen wir wieder Häuser beziehungsweise Villen, bei denen wir vor Neid nur noch erblassen konnten. Will Smith's riesen Villa befindet sich ebenfalls in den Malibu Hills. Das Haus selber fanden wir aber nicht. Wir machten uns langsam auf den Nachhauseweg, der über den Vorort Calabasas führte. Wieder ein Ort, indem es nur von Reichen wimmelt. Nach diesen vielen Eindrücken gingen wir noch in den Pizza Hut und kauften uns für $10 eine large Pizza.
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38. Tag / 22. Juni 2010
Sylmar – North Hollywood – Downtown - Santa Monica - Sylmar
Heute war wiedermal ein Tag, den wir mit dem öffentlichen Verkehr bestritten. Zuerst fuhren wir vom Motel nach North Hollywood, wo wir unser Auto auf einem sogenannten “Park and Ride“ Parkplatz kostenlos abstellen konnten. Weiter ging es dann mit der U-Bahn Richtung Downtown. Vorerst stiegen wir aber noch in der Universal City aus, wo sich die Universal Studios befinden. Dort konnten wir zumindest Gratis den sogenannten City Walk bestaunen. Eigentlich war es nur eine Anhäufung von Einkaufsläden, die sich alle mit dem Namen Universal oder dessen Produktionen schmückten. Die Studios selber wären sich sehr interessant gewesen aber für $ 70 einfach zu teuer für uns. Also ging es weiter nach Downtown. Von dort an wollten wir eigentlich den Bus Richtung Santa Monica nehmen. Bei der U-Bahn Station befand sich sogar eine Karte mit den verschiedenen Buslinien. Trotzdem liefen wir eine ganze Stunde um jeden einzelnen Block von Downtown und fanden diesen Busstop einfach nicht. Als unsere Nerven langsam blank lagen (vor allem Samuels, da er mit Stöcken unterwegs war), fanden wir zumindest das Visitor Center. Dort konnte unsere Frage nach diesem Bus nach Santa Monica endlich beantwortet werden. Die Busfahrt dauerte nochmals eine Stunde, da wir die meiste Zeit im Stau steckten. Um halb sechs waren wir dann endlich in Santa Monica angekommen. Leider waren wir überhaupt nicht mehr im Zeitplan und wir mussten unsere Stadtbesichtigung leider abblasen. Es blieb noch Zeit für den berühmten Santa Monica Pier, auf dem sich dutzende Fastfood Restaurants, ein Riesenrad und sogar eine Achterbahn befindet. Den geplanten Abstecher nach Venice Beach bliesen wir ebenfalls ab und wir fuhren wieder eine Stunde zurück nach Downtown, wo wir wiederum in die U-Bahn stiegen und uns auf den Heimweg machten. Achja zu Abend assen wir im..........McDonalds.
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39. Tag / 23. Juni 2010
Sylmar – Camarillo - Sylmar
Heute beschlossen wir, wieder einmal einen Shopping Tag zu machen. Wir fuhren nach Camarillo, wo sich ein riesiges Outlet-Dorf befindet. Mit 160 Läden einer der grösseren um Los Angeles. Wir kauften bis Ladenschluss (21 Uhr) kräftig ein. Unter anderem kaufte ich mir für $49 statt $280 einen Koffer, den wir benötigen, um unser ganzes Gepäck wieder nachhause zu bringen.
An diesem Abend wollten wir mal nicht im McDonalds zu Abend essen. Also beschlossen wir, in einen “In and out Burger“ zu gehen. Ebenfalls eine grosse Fastfoodkette in den USA. Wir assen je einen Burger mit French Fries und fuhren wieder zurück nach Sylmar. Natürlich hatten wir noch Hunger und gingen um 11 Uhr noch in den McDonalds Drive In, welcher 24h offen ist.
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40. Tag / 24. Juni 2010
Sylmar – Van Nuys - Sylmar
Heute machten wir wieder einen kleinen Einkauf. Jedoch nicht für Kleider sondern für Essen. Zuerst wollte ich aber noch in einen Apple Store um einerseits mein defektes iPhone inspizieren zu lassen und andererseits das iPhone 4G zu bestaunen. Der Schuss ging aber ziemlich in den Ofen, da sich eine sehr lange Schlange vor dem Apple Laden gebildet hat. Natürlich wollten alle am ersten release Tag das neue iPhone. Dies konnten wir nur belächeln. Weiter ging es dann zu einem 99 Cent Store, wo wir einige günstige Esswaren und vor allem günstiges Gemüse einkaufen konnten. Den letzten Halt machten wir in einem Walmart, wo wir den Rest noch besorgten.
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41. Tag / 25. Juni 2010
Sylmar
Heute blieben wir im Motel um Wäsche zu machen und ein Motel in San Diego oder in der Umgebung zu finden. Wir fanden ein günstiges Motel im Süden von San Diego. Da aber beide Kreditkarten von uns das Limit schon lange erreicht hatten, konnten wir nicht online buchen.
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42. Tag / 26. Juni 2010
Sylmar
Heute blieben wir ebenfalls im Motel. Zwischendurch gingen wir noch ca. 1 Stunde schwimmen und erholten uns danach im Jaccuzzi. Zu Abend bestellten wir uns eine Pizza bei Pizza Hut.
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43. Tag / 27. Juni 2010
Sylmar
Auch heute blieben wir den ganzen Tag im Motel. Zwischendurch gingen wir noch ca. 1 Stunde schwimmen und erholten uns danach im Jaccuzzi. Zu Abend assen wir im Mc Donalds.
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44. Tag / 28. Juni 2010
Sylmar – San Diego (Chula Vista)
Heute ging es weiter nach San Diego. Wir checkten wie immer um Punkt 11 Uhr aus, als wir bemerkten, dass ein Hinterreifen praktisch platt war. Wir hofften es sei nur ein kleines Löchlein und pumpten den Reifen sofort an der nächsten Tankstelle wieder auf. Nach diesem Zwischenfall ging es dann weiter nach San Diego. Die fahrt dauerte ca. 3 Stunden inklusive einem kleinen Umweg über eine Mautstrasse (2 Dollar!). Als wir in dem Vorort Chula Vista angekommen sind, fühlten wir uns einmal mehr wie in Mexiko. Unser Motel war ziemlich gut gelegen und wir waren zufrieden mit dem Zimmer. Am Abend, assen wir noch Tacos und Burritos, welche sehr preisgünstig waren.
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45. Tag / 29. Juni 2010
Chula Vista – San Diego
Wir standen sehr früh auf, da wir vom kostenlosen Frühstück profitieren wollten. Nach dem Morgenessen kauften wir uns bei der Trolleybahnstation einen 2-Tagespass für $ 9. Mit diesem erkundeten wir Downtown und die Umgebung von San Diego. In San Diego gibt es einige Sehenswürdigkeiten, wie Sea World, San Diego Zoo, Wild Animal Park und einige Schiffe, die man ansehen kann. Leider ist alles sehr teuer und wir müssen uns wohl auf eine Attraktion beschränken. Die Navy hat ihren Hauptstützpunkt in San Diego. Sie beschäftigen über 8000 Militärs und 5000 Zivilisten. Diesen Hafen sahen wir bis jetzt nur von weiten. Wir werden ihn aber hoffentlich noch näher erkunden können mit dem Auto. Am Abend fuhren wir wieder mal in einen riesigen Outlet Store an der Mexikanischen Grenze. Die Grenze war unmittelbar auf dem Parkplatz des Stores. Es hat eine Mauer, die etwa 5 Meter hoch ist und riesige Flutlichtscheinwerfer, die Richtung Mexiko leuchten. Für uns ist das natürlich etwas völlig neues. Ausserdem hört man ständig in den Nachrichten, dass Mexikaner an der Grenze von US Grenzwächtern erschossen werden. Uns schreckt das aber wenig ab, da wir ja ein Visum besitzen. Deshalb statten wir morgen der Grenzstadt Tijuana einen Besuch ab.
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46. Tag / 30. Juni 2010
Chula Vista – Tijuana, Mexico - Chula Vista
Heute ging es nach Mexiko in die berühmt berüchtigte Grenzstadt Tijuana. Die Bahn die praktisch vor unserem Motel stationiert ist, fährt direkt nach San Yisidro. Von dort an sind es noch 20 Meter Luftlinie und man ist in Mexiko. Nach Mexiko kann einfach jedermann hinüber laufen. Es gibt weder Kontrollen, noch eine klare Grenze, wann man in Mexiko ist. In Tijuana angekommen, gingen wir zuerst ins Touristenbüro, um sicher zu gehen, nicht in die falsche Gegend zu laufen. Zuvor im Zug hat uns ein junger Mann erzählt, dass er dort schon Schiessereien und alles Mögliche hatte. Richtung Zentrum ging es zuerst über einen riesigen ausgetrockneten Fluss, wo es nur so von Obdachlosen, Junkies und Gangstern wimmelte. Übrigens das erste, was uns zum Kauf angeboten wurde, war Heroin. Ebenfalls sahen wir, kaum waren wir über der Grenze, ein Mexikaner, der gerade ein Auto knackte.
In der Innenstadt wurden wir dann alle 5 Meter von einem Verkäufer oder einem Kellner angesprochen. Zuerst fanden wir es noch witzig. Mit der Zeit waren uns die fast schon aufdringlichen Leute zu viel. Wir gingen also mal in so einen Schmuckladen und wollten uns eigentlich nur umschauen. Der Verkäufer hörte aber nicht mehr auf zu reden und wollte einem fast schon nicht mehr gehen lassen. Samuel kaufte sich einen Anhänger für eine Kette. Er konnte den Preis von $ 48 auf sage und schreibe 11 $ herunterhandeln. Der zweite Laden, den wir besuchten, verkaufte gefälschte Rolex Uhren. Sie sahen verblüffend gut aus. Der Ladenbesitzer erzählte uns, dass sie von der Mexikanischen Mafia hergestellt werden. Der Preis für eine gefälschte Rolex liegt aber bei $ 200. Selbst bei gutem Herunterhandeln ist das zuviel. Wir bummelten noch etwas weiter und machten uns gegen 14 Uhr auf den nach Hause weg. Bei der Amerikanischen Grenze war leider ein riesiger Andrang und es bildete sich eine lange Schlange. Wir beschlossen vorher noch auf die Toilette zu gehen. Die nächstgelegene Möglichkeit war ein “Toi Toi“ WC. Als wir fertig waren, kam ein Mann zu uns und meinte wir müssen ihm je $2 für den Toilettengang bezahlen. Wir meinten, er solle das gefälligst anschreiben ansonsten hätte er überhaupt kein Anspruch auf Geld. Er drohte sofort mit der Polizei. Wir pfiffen aber auf ihn und stellten uns bei der Schlange an. Am Zoll klappte alles ohne Probleme und wir konnten wieder zurück in die USA, die wir nach diesem Ausflug etwas mehr schätzen.
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47. Tag / 01. Juli 2010
Chula Vista – Coronado – Point Luma – Chula Vista
Heute fuhren wir zuerst nach Coronado. Eine Halbinsel, die zur Hälfte aus einer Navy Basis und zur anderen aus schönen Häusern, welche eine wunderbare Aussicht auf San Diego bieten, besteht. Die Insel ist mit der Coronado-Brücke direkt nach Downtown San Diego verbunden. Von dort an fuhren wir nach Point Luma. Ein Landzipfel der weit in den Pazifik herausragt. “Geschmückt“ wurde die Strasse rechts und links mit ohne übertreiben mindestens einer Million Gräbern von ehemaligen Kriegsveteranen. Ausserdem waren überall Wachposten des Militärs. So einer hinderte uns dann auch an der Weiterfahrt zu dem Point Luma Monument. Zum Trost schauten wir uns dann halt etwas den Friedhof an :-). Danach machten wir uns auf den Rückweg und assen im McDonalds zu Abend.
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48. Tag / 02. Juli 2010
Chula Vista – Salton City - Palm Springs - Joshua National Park
Die Zeit im Motel war fertig. Wir fuhren wieder los, ohne zu wissen wo wir am abend übernachteten. Unser ungefähres Ziel war der Joshua Nationalpark. Um diesen zu erreichen fährt man zuerst ca. 500 km durch die Wüste. Für uns war das völlig neu. Keine Stadt, keine Tankstelle, nur einige Autos, die uns passierten. Als wir einmal ausstiegen, erlitten wir fast einen Hitzeschlag. Es waren ca. 50 °C, die auf schwarzen Beton trafen. Wir hielten es keine Minute aus und flohen schnell wieder in unseren klimatisierten Ford. Zwischendurch hatte es mal eine Tankstelle und sogar ein nicht gerades kleines Casino. Weiter ging es über Salton City, welches sogar an einem See liegt. Trotzdem ist dieses Dörfchen aber grösstenteils verlassen. Nach etlichen Kilometern, erreichten wir Yucca Valley. Eine Stadt, welche direkt am Joshua Nationalpark liegt. Im Park fanden wir einen Campingplatz, der $15 kostete. Das ganze lief mit “Self Registration“ ab, da die Hauptsaison im Winter ist und sich im Sommer kein Ranger auf dem Camping befindet. Bei einem so günstigen Camping konnten wir natürlich nicht nein sagen. Wir kauften uns noch etwas zum Grillen in der Stadt und machten uns einen gemütlichen Abend auf dem Campingplatz, auf welchem inzwischen 3 von 100 Plätzen besetzt waren. Als es langsam dunkel wurde, kamen wie üblich die ersten Insekten zu unserer Campinglampe. Leider war darunter auch ein riesiger (10 cm langer) fliegender Käfer. Da wir beide höllisch Angst vor Spinnen und ähnlichem Ungeziefer haben, war für uns der Abend vermiest. Wir wollten nur noch so schnell wie möglich ins Zelt in “Sicherheit“. Als wir dann all unseren Mut zusammen nahmen, schafften wir es auch noch in den Schlafsack.
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49. Tag / 03. Juli 2010
Joshua National Park – Lucerne Valley - Big Bear City/Lake
Wir wurden sehr früh wach, da die Hitze im Zelt unerträglich war.
Da wir nicht geplant haben, wo wir heute hin fahren, entschlossen wir uns kurzerhalb für irgendein Dörflein mittten in den Bergen. Unsere Fahrt ging über einen Ort namens Lucerne Valley. Dieser hatte aber nichts mit dem schweizerischen Luzern am Hut. Weiter ging es eine lange Bergstrasse hinauf. Unser Auto hatte ein wenig Mühe um hoch zu kommen, da wir ihn ziemlich vollgeladen haben. Als wir oben ankamen, stellte sich heraus, dass Big Bear City ein beliebter Touristenort war. Es hatte Skilifte für den Winter und einen schönen Bade- und Fischersee. Wir fuhren in den nächsten McDonalds, um dort im Internet nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Da Nationalfeiertag und Wochenende war, wurde die Hoffnung, noch einen nicht vollen Campingplatz zu finden, immer kleiner. Wir klapperten noch zwei Plätze ab, aber wie schon wie vermutet, waren sie voll. Dabei entdeckten wir noch eine Strasse, die sich Switzerland Street nannte. An dieser Strasse befand sich ein sogenanntes Switzerland Haus mit Chalets zum vermieten. Eine Strasse weiter hiess Saint Moritz und die Häuser waren wirklich etwas im schweizer Stil gebaut. Obwohl wir uns fast wie zuhause fühlten, hatten wir immer noch keinen Schlafplatz. Wir fuhren also ein wenig um den See, als wir den perfekten “illegalen“ Platz fanden. Es war eine kleine Ausfahrt für Autos. Die Sträucher boten einen idealen Sichtschutz damit uns die Cops nicht in der Nacht überraschen, wie auch schon vorgekommen. Wir bauten unser Zelt auf und fuhren noch etwas am See entlang und kauften ein. Beim Einkaufscenter hatte es einen Turm mit einer Uhr und unter dieser war gross “Interlaken“ geschrieben. Wir wissen aber nicht was die Stadt mit der Schweiz gemeinsam hat, ausser dem Schnee im Winter. Wir assen dann noch Italienisch zu Abend und buchten vor dem Starbucks noch ein Hotel in Las Vegas. Bevor es nach Vegas weitergeht mussten wir aber noch die Nacht überstehen. Uns war es immer noch etwas mulmig mit dem Zelten in der Wildnis. Aber bis auf einige Wildschweine oder ähnliche Tiere, die ums Zelt schlichen, geschah nichts.
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50. Tag / 04. Juli 2010
Big Bear City/Lake – Las Vegas (Good Luck Hotel & Casino)
Heute ging es nach Vegas. Fünf Stunden Fahrt durch die Wüste standen uns bevor. Die Landschaft war nicht speziell schön, jedoch riesig. Als wir dann durch Vegas fuhren, sahen wir die riesigen berühmten Hotels und Casinos. Unser Hotel war nur in North Las Vegas und nicht am berühmten Strip. Was sich aber bald änderte, da wir den restlichen Nachmittag damit verbrachten, die nächste Woche zu Buchen. Die Hotels in Vegas sind sehr günstig, da die meisten Gäste im Hauseigenen Casino das meiste Geld liegen lassen.
Am Abend war noch das Nationalfeiertags Feuerwerk, das wir aus der Ferne betrachteten. Nebenbei holten wir uns noch schnell eine Pizza für $6.
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51. Tag / 05. Juli 2010
Las Vegas (South Point Hotel & Casino)
Für heute haben wir ein edles Hotel gebucht. Es hat 4 Sterne und 2400 Zimmer. Das riesige Hotel wurde erst 2004 erbaut und befindet sich fast am Ende des Strips. Um zu den Zimmern zu kommen muss man unweigerlich durch das Casino gehen. Als wir in unserem Zimmer ankamen, waren wir begeistert. Es war sehr gross im Vergleich was wir vorher hatten. Ein grosser flat Screen und ein riesen Fenster zieren das Zimmer. Das Bad ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Im Hotel hat es alles erdenkliche wie z.B. ein 16 screen Kino, ca. 10 Restaurants, Veranstaltungshalle, Pool/Jaccuzzi, Barbier Shop, Geschenkladen, Reiseagentur, 64 Bowlingbahnen und vieles mehr. Am Abend schauten wir uns noch etwas das Casino an und verspielten etwas Geld.
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52. Tag / 06. Juli 2010
Las Vegas (Las Vegas Hilton)
Heute morgen schauten wir uns den WM Halbfinal auf Grossleinwand an. Dabei entdeckten wir, dass man auch auf alles, was auf den 50 Bildschirmen läuft wetten kann. Egal ob Hunderennen, Pferderennen, Baseball, Football oder Fussball. Die Möglichkeiten waren schier unbegrenzt. Am Nachmittag ging es dann weiter in unser zweites Hotel, das Hilton. Es war ebenfalls riesig. Mit 3000 Zimmern sogar noch grösser als unser letztes. Das Casino war etwa gleich gross, jedoch bot das Hotel nicht soviele sonstige Freizeitaktivitäten wie das South Point. Hier konnte man dafür noch auf viel mehr Wetten. Für uns waren vorallem die Fussballwetten für das Halbfinalspiel Deutschland gegen Spanien interessant. Wir setzen am Spieltag mal einige Dollar auf den Sieg von Deutschland. Neben einem Sieg kann man sogar darauf wetten, wer zuerst eine gelbe Karte bekommt, welche Manschaft zuerst einen Corner kriegt, das ein bestimmter Spieler ein Tor schiesst und noch vieles mehr.
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53. Tag / 07. Juli 2010
Las Vegas (The Orleans)
Heute gingen wir ins The Orleans. Wieder ein riesiges Hotel, welches über 2000 Zimmer, eine Arena für Boxkämpfe, Football, Eishockey und Konzerte, 70 Bowlingbahnen, 16 screen Kino und vieles mehr zu bieten hatte. Am Nachmittag hingen wir noch etwas am Pool herum und genossen das heisse Wetter. Später holten wir uns eine Pizza und verkrochen uns in unser Zimmer.
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54. Tag / 08. Juli 2010
Las Vegas (El Cortez)
Am Morgen surften wir noch etwas im Internet, um unteranderem, den Weg ins nächste Hotel zu finden. Als wir zum Auto liefen, der grosse Schock! Eine riesen Beule im Heck des Auto. Wir waren entsetzt und dachten sofort an irgendeinen Depp, der uns einen Parkschaden zufügte und einfach abhaute. Auf der Windschutzscheibe war dann eine kleine Erleichterung für uns. Eine Zettel der Polizei, auf welchem steht das ein Unfall zwischen einem 84 Ford und einem 06 Dodge stattgefunden hat. Der Ford sei schuldig und wir sollen in 5 Tagen auf dem Polizeidepartement den Unfallreport abholen, um ihn unserer Versicherung weiterzuleiten. Naja, wenigstens keine Fahrerflucht dachten wir. Trotzdem hält es uns auf und wir müssen mindestens noch 5 Arbeitstage in Las Vegas oder in der Umgebung bleiben. Als wir den Schaden genauer betrachteten, merkten wir erst wie teuer wahrscheinlich die Reparatur wird. Das halbe Heck muss ersetzt werden. Wir hoffen nur das alles gut klappt mit unserer kanadischen Versicherung. Nach diesem Erlebnis fuhren wir in unser nächstes Hotel, das El Cortez. Es war in Downtown und die Gegend war nicht mehr so schön. Nichtsdestotrotz kostete das Hotel $18 pro Nacht, was bis jetzt definitiv das billigste war. Das sah man auch, als man das Casino sah. Es war nicht mehr alles so edel und prunkvoll wie in den anderen und das Zimmer war etwa ähnlich wie ein Motelzimmer. Für uns reicht das aber völlig aus, da wir die nächsten zwei Tage sowieso Las Vegas selber besichtigen.
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55. Tag / 09. Juli 2010
Las Vegas (El Cortez)
Heute wollten wir einige Hotels von Las Vegas anschauen. Leider kamen wir erst um 14 Uhr aus dem Haus, da wir keinen Wecker stellten. Zuerst mussten wir aber noch auf den Polizeiposten, um unseren Traffic Accident Report abzuholen. Die unfreundliche Frau dort meinte, dass ich nicht existiere und angeblich nichts mit der aufgeschriebenen Autonummer zu tun hatte. Also musste ich zuerst mal beweisen das mir das Auto gehört. Nach etlichem hin und her durften wir noch $6 hinblättern, dass sie den Report überhaupt ausdruckt. Auf diesem Report stand eigentlich alles drin, wie es zum Unfall kam und wer Schuld war. Nur mein Name war nirgends zu lesen. Wir mussten also mit unserer Versicherung klären, ob es genug wäre, wenn nur die Autonummer im Protokoll vermerkt ist. Dies verschoben wir aber auf den Abend, da wir langsam genug hatten von den umständlichen amerikanischen Bürokratie. Wir besuchten zuerst das Hotel Excalibur. Das Hotel ist im Stil eines Schlosses gebaut. Zumindest so wie sich die Mehrheit der Amerikaner ein Schloss aus dem Mittelalter vorstellt. Im Casino hatte es praktisch alles, was man sich nur erdenken kann. Weiter ging es dann ins Luxor. Dieses Hotel besteht aus einer riesigen Pyramide, wie in der Stadt Luxor. Wir waren fasziniert von der Pyramide, da sich innerhalb tausende von Hotel Zimmern befinden. Der nächste Stop war das Mandalay Bay. Der Stil dort sollte wohl chinesisch sein. Von dem bekamen wir aber nicht viel mit. Das Hotel war ebenfalls prunkvoll und riesig. Um wieder zurück zu kommen, hüpften wir auf die Hauseigene Monorail auf um zurück zum Excalibur zu kommen. Von dort aus lauften wir über die Strasse zum MGM Grand. Das zweit grösste Hotel der Welt. Das Hotel ist von Metro Goldwin Meyer, der unzählige Filme produzierte (Löwe im Vorspann). Im Casino hatte es deshalb auch einen echten Löwen im Käfig und sogar Fernsehstudios. Wir liefen noch etwas den Strip hinauf und besuchten als letztes Hotel noch das Monte Carlo. Abgesehen von dem riesigen Casino, war nichts besonderes an dem Hotel. Wir hatten genug für heute und machten uns noch auf den Weg ins Hilton, um auf die Fussball WM zu wetten. Danach gingen wir zurück in unser, nicht so prunkvolles, Downtown Hotel. Samuel wollte noch etwas spielen gehen und verbrachte schlussendlich die ganze Nacht im Casino und spielte Roulette, Blackjack und Crabs.
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56. Tag / 10. Juli 2010
Las Vegas (El Cortez)- Grand Canyon – Flagstaff, AZ (Mormon Lake)
Grandcanyon war unser nächstes Ziel. Die Fahrt dauerte ziemlich lange. Unteranderem überquerten wir den Hoover Dam, wo die Strasse gerade saniert wird. Wir hatten aber Glück und mussten nicht lange warten und konnten zügig weiter richting den Staat Arizona (The Grand Canyon State) fahren. In Arizona durfte man sogar 75 Meilen (120 km/h!) auf den Highways fahren. Einen Zwischenstop mussten wir natürlich auch noch einlegen, da das Halbfinale der Fussball WM lief und wir auf Deutschland gewettet haben. Natürlich hat Uruguay verloren und wir konnten mit gutem Gewissen weiter fahren. Als wir dann am Nachmittag um 16 Uhr beim Nationalpark ankamen, durften wir noch $25 zahlen um in den Park zu kommen. Die scheinbar unendliche und unberührte Landschaft war dafür umwerfend. Wir machten einige Fotos, als wir von weitem auf einmal “schwizerdütsch“ hörten. Da wir bis jetzt noch keine Schweizer getroffen haben, gingen wir sofort auf sie zu und fragten sie, woher sie kommen würden. Die zwei 25 Jährigen waren aus Uri und hatten ein Mietauto, mit welchem sie ebenfalls etwas die Westküste anschauten. Wir tauschten noch einige Erfahrungen aus und machten uns dann auf den Weg zu unserem Campingplatz am Mormon Lake. Es war inzwischen schon später und es kam sogar ein Gewitter auf. Kurzzeitig überraschten uns sogar eine Regenschauer, die aber nur von kurzer Dauer war. Ausserdem war es immer noch ca. 35 Grad draussen. Um ca. 23 Uhr kamen wir im Camping an. Wir bauten schnell unser Zelt auf und gingen schlafen. In der Nacht regnete es nochmals, trotzdem war der Ganze Wald am morgen wieder trocken.
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57. Tag / 11. Juli 2010
Flagstaff (Mormon Lake) – Selligman – Las Vegas (The Golden Nugget)
Um 9 Uhr fuhren wir los um vor dem Eindunkeln noch in Vegas anzukommen. Den ersten längeren Zwischenstop legten wir in Selligman ein. Das Kaff hatte ca. 200 Einwohner und war direkt an der Route 66. Dort hatte es sogar ein German/American Route 66 Cafe, wo wir uns ein echtes Wienerschnitzel (sehr deutsch :-)) gönten und das Finale zwischen Spanien und Holland verfolgten. Wir haben natürlich auch darauf gewettet. Leider hat Spanien gewonnen. Trotzdem sind wir mit dem Sieg von Deutschland wieder auf Null und das Spiel war doch um einiges interessanter. Weiter ging es dann wieder durch die schier endlose Wüste. Die Cops waren wieder sehr aktiv und pickten auch einige Autofahrer raus. Uns glücklicherweise nicht obwohl wir etwas schneller unterwegs waren :-). Solange man vor sich jemanden hat und hinter sich jemanden, der kein Polizist ist, kann man getrost mitziehen. Um ca. 19 Uhr kamen wir im 4 Stern Hotel The Golden Nugget an. Von den 4 Sternen merkten wir aber nicht wirklich viel. Wir hatten auch nur ein grosses Bett, obwohl wir zwei buchten. Trotzdem für $22 pro Person kann man nichts sagen. Sam ging am Abend noch etwas in die Casinos in Downtown spielen.
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58. Tag / 12. Juli 2010
Las Vegas (Stratosphere Tower)
Vom Golden Nugget ging es weiter in den Stratosphere Tower. Das Spezielle an diesem Hotel ist ein 350m hoher Turm, der auf jedem Bild von Vegas zu sehen ist. Als Gäste vom Hotel war der Zutritt natürlich kostenlos. Mit Sam an den Krücken, durften wir sogar von einem Extra Lift profitieren. Diesen Turm besuchten wir insgesamt dreimal. Einmal bei Tag, einmal bei Nacht und einmal um eine Achterbahn zu “riden“. Die Aussicht war gigantisch. Die Achterbahn für $12 pro Person war aber eine Enttäuschung. Am Abend gingen wir noch etwas an den Pool und kühlten uns etwas ab (wenn man es abkühlen nennen kann). Am Abend gingen wir wie erwähnt nochmals auf den Turm, um die Sin City auch noch bei Nacht bestaunen zu können. Nach einer leckeren Pizza ging es dann langsam ins Bett.
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59. Tag / 13. Juli 2010
The Luxor Hotel & Casino
Heute besuchten wir Luxor (das Hotel, nicht die Stadt in Ägypten). Das Hotel besteht aus einer riesigen Pyramide, wo eines der 4400 Zimmer unseres war. Das Hotel selber und das Casino waren sehr edel. Leider konnten wir das vom Zimmer nicht wirklich behaupten. Es war sehr klein und es hatte nicht mal einen Flachbildfernseher. Das könnte man eigentlich von 3.5 Sternen in Vegas erwarten. Nach zweimal beschweren, bekamen wir dann sogar Internet. In diesem Hotel sind die berühmten Zaubershows von Criss Angel zu sehen, der sogar im Luxor wohnt. Leider war er gerade für zwei Wochen in den Ferien. Also erholten wir uns am Abend etwas im Zimmer.
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60. Tag / 14. Juli 2010
Las Vegas (MGM Grand Hotel)
Nach dem Auschecken im Luxor ging es ins MGM Grand Hotel, welches unmittelbar auf der anderen Seite vom Strip liegt. Es sollte das schönste Hotel unseres Vegas-Aufenthalts werden (mit $75 auch das teuerste). Ebenfalls wollten wir da, unsere am Grand Canyon kennengelernte Schweizer Kollegen antreffen, welche sich seit zwei Tagen im selben Hotel eine Suite gemietet hatten. Die Erwartungen vom schönsten Hotel wurden zuerst erfüllt, als wir die riesige Lobby betraten und gleich von sehr freundlichen Empfangspersonen angesprochen wurden. Als wir dann die Zimmer betraten, wurden die Erwartungen zunichte gemacht. Es war nicht besser, nein eher weniger gut als einige günstigere Hotels, die wir zuvor besucht hatten. Das machte aber nichts, für uns reichte es vollkommen. Zuerst benutzten wir noch etwas das Internet, da es das erste Hotel in Vegas mit Internet war. Ich ass zwischendurch noch etwas Salat, welchen ich im 99Cent Store gekauft hatte und welcher sehr gut war. Beat versuchte unterdessen der Versicherungsfrau anzurufen, erreichte diese aber nicht. Er ging dann runter zum Pool. Ich ass noch zu Ende und versuchte dann ebenfalls diese Versicherungsfrau zu erreichen, da wir noch knapp 4 Wochen Zeit hatten, den Wagen zu reparieren sowie ihn dann zu verkaufen und daher schon etwas unter Zeitdruck standen. Sie nahm dann zum Glück irgendwann ab und ich konnte ihr die korrekte Email Adresse gegeben. Sie hatte Beats vorherige Angabe falsch verstanden und bluewan statt bluewin aufgeschrieben, weshalb das Email bisher nicht angekommen war. Nach dem Telefon ging ich ebenfalls runter zum Pool. Ich suchte Beat. Da dieses Hotel aber ein riesiges Poolareal besitzt, war es nicht gerade einfach. Ich lief etwa eine Viertelstunde rum, bis jemand „hey“ rufte. Es waren die beiden Schweizer, Ivo und Livio. Ich gesellte mich zu ihnen, und wir redeten und badeten noch etwa zwei Stunden, bis der Pool dann schloss. Danach luden sie uns ein, zu sich nach oben in die Suite zu kommen, um Pizza zu essen und ein Bier zu trinken. Ich ging also zurück ins Zimmer um Beat zu holen. Er war aber noch nicht da, also schrieb ich einen Zettel. Ich ging noch kurz duschen und gerade als ich fertig war, kam auch Beat. Wir gingen also zusammen hoch und bestaunten die Suite der beiden. Mit Whirlpool. Allerdings mit $180 die Nacht doch etwas zu teuer, wie wir fanden. Livio holte noch Biere für alle und wir redeten über die vergangenen Tage. Danach gingen wir runter ins Casino und holten uns Pizza, welche wir wiederum in der Suite assen. Danach gingen wir alle zusammen noch ins Casino und fingen an zu gambeln. Also vorallem Livio und Ivo, welche einen Hunderter nach dem anderen in den Automat steckten. Wir standen schon fast mit offenen Mündern da. Ziemlich schnell kam dann ein Concierge und fragte uns nach dem Alter. Beat musste also wieder hochgehen. Da ich das erste Mal nicht alleine im Casino war, entschied ich mich noch etwas mit den beiden zu bleiben und zu spielen. Nach ein paar Stunden gingen die beiden dann in den Club Studio 54, wozu ich nicht so grosse Lust hatte. Also ging auch ich hoch ins Zimmer und wir schauten noch Prison Break. Dann gingen wir schlafen, da uns am nächsten Tag ja eine längere Reise bevorstand.