In den letzten Wochen sind wir ziemlich weit rumgekommen, wir haben uns alles, was wir sehen wollten, auf der Südinsel angesehen und mittlerweile bin ich auf der Nordinsel allein unterwegs, aber dazu später mehr.
Nachdem wir in Christchurch waren, das mir sehr gefallen und mich ein bisschen an mein Leipzig erinnert hat, sind wir Richtung Oamaru, Dunedin und Invercargill gefahren. Dort haben wir einige Pinguine gesehen und die Städte erkundet.
Danach ging es Richtung Milford Sound, der mich wirklich beeindruckt hat. Wunderschöner Fjord mit wahnsinnig viel Natur. Das Schöne hier auf der Südinsel und vielleicht auch in ganz Neuseeland ist, dass alles noch sehr naturbelassen ist und der Mensch in manche Bereiche des Landes nicht mal hinkommen kann, weil es keine Straßen oder Wege gibt.
Nach dem Milford-Erlebnis ging es dann Richtung Queenstown. Wunderschöne und arg teure Stadt, aber man gönnt sich ja sonst nichts… Und weil wir noch nicht genügend Geld ausgegeben haben, musste natürlich das Rafting auch noch sein. Ich hatte zwei Tage lang Muffensausen und hinterher war es mir viel zu schnell vorbei und ich wollte am liebsten noch mal den Fluss runterraften. Ganz toll und irre nass…
Nachdem wir dann so viel Wasser hatten, wollten wir es gern mal ein bisschen kälter und es hat uns auf den Franz Josef Glacier verschlagen. Dort haben wir eine Gletscherwanderung gemacht, die kurioserweise mit einer Wanderung durch den Dschungel begann. Aber der Gletscher war sehr beeindruckend und hat auch gleich noch ein paar Brocken von sich abgeworfen um uns zeigen, was er kann…
Danach ging es in den Dschungel nach Punakaiki, wo wir uns die berühmten Pancake Rocks angesehen haben, und anschließend nach Nelson. Auf der Fahrt dorthin sind wir über die Hängebrücke über den Buller River gewackelt. Für die Mama hab ich extra ein Video gedreht!!! Und das Rüberschwingen sah popelig aus, also ärger dich nicht, dass du es nicht gemacht hast!
Nach Nelson und einer Nacht Blenheim ging es dann mit der Fähre (wollt ihr raten, wir hatten mal wieder Sturm!) nach Wellington, dass uns nicht so recht gefallen wollte. Aber die Führung durch das Parlament war interessant und der Abend in der Bar sehr aufschlussreich…
Und dann kam ein wunderschönes Hostel in Paekakariki mit Meerblick und wunderschönem Wetter. Da das ein Ort in der Nähe von Wellington ist, sind wir mit der Bahn noch mal nach Wellington reingefahren um uns das Te Papa, das neuseeländische Nationalmuseum anzusehen. Wunderschön und man könnte eine ganze Woche dort verbringen. Wir wollten dann aber weiter nach Napier.
Hier haben wir zwei Nächte geschlafen und uns die Stadt angesehen und sind im Ocean Spa baden gewesen.
Und heute morgen bin ich dann mit dem Bus 8 Stunden nach Auckland gefahren, weil es von hier aus morgen nach Warkworth zum Arbeiten bis Weihnachten geht.
Das war es dann auch erstmal, jetzt habt ihr vermutlich eh keine Lust mehr, was zu lesen.
Bis bald meine Lieben Daheimgebliebenen.
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