...abschleppen. Sie starteten circa eine Stunde spaeter, da sie Startschwierigkeiten hatten. Etwa 30 km hinter Cape Tribulation passierte es dann: Bergauf stoppte unser Auto auf einmal und wieder war die Sicherung rausgesprungen. Wir hielten ein paar vorbeifahrende Autos an in der Hoffnung, dass jemand vielleicht eine Sicherung dabei hat. Als Daniel, Ralf und Alex mit ihrem Nissan Patrol ankamen, wunderten sie sich nicht sehr, dass wir liegen geblieben waren. Nun begann eine knapp dreistuendige Sucharbeit nach einem offenen Kabel, was entweder Kontakt zu einem anderen oder zum Motorraum hat. Denn nur dann kann es zu einem Kurzschluss kommen. Doch leider half das Fachwissen nicht und die Jungs schleppten uns ab. Ich sass vorne im Patrol, damit das Gewicht im Jeep reduziert wird. Die Jungs schleppten uns etwa 300 km weit ab. Es ging ueber das Dorf Bloomfield zurueck nach Port Douglas ueber den Highway. Bei Dunkelheit kamen wir um circa 22 Uhr an und legten uns an den Strand zum Schlafen. Am naechsten Morgen wurden wir von den Touristen geweckt, die den Strand saeumten. Nach einem morgendlichen Bad im Ozean war ich wie neugeboren. Zum Mittag machten wir uns Haehnchen und Kaenguru auf einem kostenlosen Barbecuegrill. Dazu gabs noch Grillkartoffeln, Zucchini und Tomaten. Am Abend hiess es Abschied zu nehmen von Anja und den Jungs. Nicky hatte eine Frau am Strand angesprochen, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter aus Deutschland nach Australien zum Urlaub machen hergekommen war. Irgendwie kam es dazu, dass spaeter eine Frau (die Schwester des Mannes vom Strand) zu uns kam und uns anbot bei einem Freund zu uebernachten und das Auto dann in Ruhe zu reparieren. Sie schleppte uns kurzerhand ab und wir kamen spaet am Abend bei Werner an. Marcel und Nicky schlugen ein Zelt auf und ich schlief im Auto.
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