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Lares Trail, das Heilige Tal und Machu Picchu

22.06.2011 | Bilder5 | Kommentare1 | Peru 
Nachdem ich gestern schon ueber eine Stunde an den Erlebenissen der letzten Woche fuer einen weiteren Blog hier gesessen hatte und dieser beim Hochladen der Bilder...

...ploetzlich komplett verschwunden war, versuche ich mein Glueck nun noch mal schnell von unserem Hotel aus, wo wir in der naechsten halben Stunde mit dem Taxi abgeholt und zum Flughafen gebracht werden muessen. Es geht naemlich heute Nachmittag wieder zurueck nach Lima...

Aber ich fange wohl besser bei unserem 3-Tages-Wander-Trip an: wir mussten bereits um 3.30 Uhr morgens aufstehen, einen kleinen Rucksack packen fuer 5 Tage, den grossen Rucksack liessen wir im Hotel in Cusco zurueck. Gegen kurz nach 4 Uhr wurden wir von unserem Guide abgeholt. Im Taxi sass noch unser Koch, der uns die naechsten Tage mit viel guten Essen versorgen sollte und die ganze Campingausstattung. Etwa 3 bis 4 Stunden brauchte das Taxi bis nach Lares, einem Ort in den Bergen, von wo aus wir starten sollten. Dass wir dort ueberhaupt ankamen, verwundete uns sehr, denn abgesehen davon, dass unser Taxifahrer sich fuer Michael Schumacher zu seinen besten Zeiten zu halten schien, waren die Strassenverhaeltnisse eine Katastrophe. Hatte ich mich ueber die Schlagloecher in Kaiserslautern belustigt, nachdem wir von Puno nach Cusco gefahren sind, so stellt die Strecke nach Lares alles in den Schatten! Wir rumpelten ueber Steine und Felsbrocken, ueber Loecher und sonstige unwegsamen Dinge, dass wir uns bis heute nicht erklaeren konnten, wie das die Oelwanne des Autos aushalten konnte. Die Stossstange jedenfalls war glaube ich am Ende ab!

Wie dem auch sei, wir kamen an und starteten unseren ersten Teil der Strecke, bis wir an unserem ersten Treffpunkt ankamen, wo unser Koch schon mit einem guten Mittagessen auf uns wartete...da wir wohl etwas schneller als geplant gelaufen waren, gab es eben das Mittagessen schon um 9:30 Uhr ... aber wir hatten ja auch schon um kurz vor 4 Uhr gefruehstueckt!

So kamen wir schon gegen Mittag an unserem ersten Camp an, wo bereits die Zelte aufgestellt waren. Bis zum Abendessen hatten wir dort in der Wildnis nichts zu tun und stellten erstmals fest, wie es ist, wenn man weder telefonieren, im Internet surfen, fernsehen, ein Buch lesen oder sonst was tun kann... also erfanden wir ein paar Spiele, fuer die man kein Geraet oder Material benoetigt, um uns die Zeit zu vertreiben. Nach dem Abendessen verschwanden wir schnell in unserem Zelt, denn die Temperaturen liegen bei Dunkelheit schnell bei Null!

Der naechste Tag war sehr anstrengend. Nach dem Aufstehen - die ganze Landschaft war gefroren um uns herum und mit einem Reif uebersehen - ging es ueber einen Pass in Hoehe von 4.400 m. Wir starteten auf 3.800 m und es ging gute 4 Stunden nur bergauf! Bei dieser Hoehe merkt man jede Anstrengung doppelt und dreifach und der Puls liegt staendig bei 180!

Aber wir schafften den Part und auch die 2. Nacht in der Wildnis brachten wir ohne Erfrierungsschaeden gut hinter uns, indem wir eben alles, was in unserem etwa 7 kg schweren Rucksack steckte, anzogen!

Der 3. Tag war der letzte Tag der Tour und wir kamen gegen Mittag in unserem Hotel im Heiligen Tal in Ollantaytambo gut an. Das Hotel war klasse und wir freuten uns ueber eine ausgiebe heisse Dusche, die auch bitter noetig war, und ueber eine Matratze! Den Tag liessen wir gemuetlich ausklingen, indem wir noch eine grosse Ruinen-Inka-Staette besuchten und abends im hoteleigenen Fernsehzimmer eine DVD mit einem Glas Wein und einem Deckchen auf der Couch verbrachten.

Am naechsten Tag fuhren wir mit dem Zug an Aguas Calientes, dem Ort am Fusse des Machu Piccu, wo wir vor dem Aufstieg noch mal uebenachteten.Mal wieder ging es naemlich frueh raus, denn der Wecker klingelte um 3:15 Uhr und wir standen schon um 4 Uhr an der Bushaltestelle fuer nach Machu Picchu. Nur die ersten 400 Touristen duerfen naemlich auf den im Hintergrund befindlichen Wayna Picchu, von dem man eine atemberaubende Sicht auf Machu Picchu und die umliegenden Berge hat, was den harten Aufstieg entschaedigt.

Natuerlich war das eine besondere Staette und unser Fuehrer gab uns viele interessante Fakten und Daten hierzu mit. Abends ging es dann wieder mit dem Zug zurueck nach Cusco, von wo aus wir heute eben wieder nach Lima fliegen.

So, muss zum Flughafen. Bis bald und viele liebe Gruesse an euch alle!!

Euer Travelnadinsche

Dieser Eintrag wurde in der Kategorie Peru erstellt.

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Kommentare (1)

  • (#1) La Kessita sagte am 23.06.11 um 03:59 Uhr:

    Super schoene Gegend. Die Alpacas sind soooooo suess!! Liebe Gruesse, Kersten


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