Ghana ist für mich mittlerweile wie meine Heimat. Dort zu sein ist einfach traumhaft und ich fühle mich nirgendwo anders so wohl wie in Ghana!
Ich habe meine Zeit dort wieder total genossen und habe viel Neues über mich aber auch über das Leben in einem Entwicklungsland gelernt.
Ich habe die 7 Monate in einer Tagesstätte für Kids mit Behinderungen gearbeitet, was wieder eine grosse Herausforderung für mich war.Ich war in einem anderen Land, das eine ganz andere Kultur, andere Sitten sowie Traditionen hatte und indem eine ganz andere Denkweise herrschte. Diese spiegelte sich in die Art und Weise, wie die Menschen in Ghana arbeiten. Die Betreuer waren zwar offen für neuen Ideen, zeigten auch viel Interesse an der Arbeit mit den Kinder, waren aber dennoch kaum motiviert die Kinder ausreichend zu fordern oder ihre Arbeit wirklich zu vollziehen. Dies war nicht mehr neu für mich, da ich bei meiner letzten Aufenthalte in Ghana das Gleiche erleben musste, ich war aber dennoch oft frustriert und musste mich selbst immer wieder motivieren weiter zu machen und mein Bestes in meiner Arbeit zu geben. Des weiteren habe ich kleinere Projekte auf die Beine gestellt um Strassenkinder mit Behinderungen sowie die, die aus ärmlichen Verhältnisse kommen zu unterstützen. So konnte ich ein Jugendlicher der auf Accras Strassen gelebt hat, verhelfen eine Physiotherapeutin zu besuchen und dass er auch bei einer Organisation für Strassenkinder aufgenommen wird um ein besseres Leben in der Zukunft zu erhalten. Ich habe auch mit der Hilfe von meiner Einrichtung eine Show organisiert um Spenden für einen Junge mit Kinderlähmung zu sammeln wodurch er eine ausreichende Förderung bekommen konnte.
Ich denke wirklich gerne an dieser Zeit zurück und bin einfach nur happy, dass ich mit der Hilfe von tollen Menschen was kleines in dieser kurzen Zeit bewirken konnten. Denn ich habe ein grosses Interesse an der Thematik Behinderung und Entwicklungsländer und ich werde weiterhin mein Ziel, später in Ghana tätig zu sein, verfolgen.
Neben der Arbeit, hatte ich aber auch viel Zeit um mit Freunden rumzuhängen, am Strand zu liegen und die Sonne zu geniessen...Salsa night stand auch jeden Mittwoch auf dem Programm, ich war wirklich gerne dort und kann es nur weiter empfehlen. Ich hatte auch Tanzunterricht bei einer Gruppe, afrikanisches Tanzen ist mittlerweile eine Leidenschaft von mir auch wenn es total anstrengend und Schweißtreibend war. Ich bin mit der Gruppe sogar mehrmals aufgetretten und es war einfach nur schön immer zu hören ey oburoni you can danceooooooo :)!Dies werde ich wirklich vermissen.
Ich kann es jetzt schon kaum abwarten wieder zurück nach Ghana zu gehen. Ich habe mich in dem Land verliebt und hoffe sehr dass ich bald wieder dort sein wird!
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