...Sydney nach Byron Bay bevor es dann Richtung Queensland ging.
Byron Bay
...ist die Surferstadt an der Ostkueste. Vie Geschaefte und Bars und natuerlich viele Surfer. Leider konnten wir nur sehr kurz dort bleiben, da Ostern war (d.h. wenig freie Plaetze und sauteuer!!). Aber es war wirklich schoen. Wir gingen durch den Regenwald zum Leuchtturm, von dem man eine wunderbare Aussicht ueber Byron Bay hat. Hatten wir mal einen unserer legendaeren Picknicks. Zudem war ich, nachdem ich schon am westlichsten war, am oestlichsten Punkt Australiens. Sonst lagen wir eigentlich vorallem am Strand und genossen den Flair von Byron. Cool ist auch, dass voll viele Musiker einfach auf der Strasse stehen und ihr bestes geben, sogar meine Band aus Sydney die immer auf der Strasse spielte, war sogar dieses Wochenene in Byron zu Gast. Sonst gibts noch jede Menge Hippies und Haengengebliebene...ganz lustig. Ach ja meine Eltern waeren stolz auf mich...es war naemlich Good Friday (Karfreitag), der einzige Tag in Australien, an dem es keine Zeitung gibt und alle Geschaefte und Bars geschlossen hatten. D.h. wir waren in der coolsten Stadt an der Ostkueste und konnten kein Bier trinken!!!!!! Nach Byron Bay verliessen wir NSW und betraten mit Brisbane endlich Queensland.
Brisbane
,...eine Stadt wie jede in Australien (natuerlich bis auf Sydney und Melbourne), langweilig, hat ueberhaupt nichts. Aber hauptsach ich komm nochmals rueckwaerts vorbei. ;-)
Noosa
In Brisbane trennten wir uns von Martina (sie hat weniger Zeit) und machten uns nach Noosa auf, einer netten einheimischen Urlaubsstadt. Erinnert etwas an Suedfrankreich, viele Appartements und sehr familiaer. Es gab einen netten Strand und wir versuchten uns wieder mal im surfen, was natuerlich wieder mal in jede Menge blaue Flecken endete *gg* Aber war wieder sehr lustig. Ansonsten fixierten wir endlich mal unsere Touren fuer Fraser und Whitsundays.
Rainbow Beach
Wir entschieden uns weiterhin gegen den Massenjugendtrinktourismus und entschieden uns fuer Rainbow Beach an Stelle Hervey. Rainbow ist ein verschlafener Ort mit 1000 Einwohnern und 2-3 Hostels und hat einen ewig langen Sandstrand. Wir starteten von dort aus unsere Fraser Tour und sind jetzt von dort wieder zurueck und haben einen Erholungstag heute eingeschoben. Morgen gehts naemlich dann weiter ueber Hervey nach Airlie Beach (ueber 13h Fahrt), dort treffen wir dann auch wieder Martina, bevor es aufs Boot geht.
Fraser Island
Frasers ist die groesste Insel der Welt, die komplett aus Sand besteht. D.h. traumhafte Straende und saftiger Regenwald. Wir machten eine 2 Tagestour mit nur 10 Leuten. Es ging los mit der Faehre von Rainbow (ja der Hafen ist einfach der Strand und die Faehre schiesst einfach in den Sand ;-)) auf die Insel. Angekommen am Beginn des 120km langen Strand, der auch als Highway und als Landepiste fuer Flugzeuge benutzt wird, starteten wir unsere Fahr mit 80 Sachen durch den Sand Richtung Norden. Wir machten eine Wanderung durch den saftigen Regenwald und gingen schwimmen im Lake McKenzie. Er besteht nur aus Regenwasser und ist glasklar, umbettet vom weissen Sandstrand. Unglaublich, man konnte hineinschwimmen und sah immer den Boden...einfach traumhaft. Am Abend hatten wir ein Wahnsinnsessen (gegessen hatten wir wie die Drescher auf der Tour...sind ja Backpacker und sonst gibts meistens nicht so gute Sachen ;-)). Wir liessen die Nacht am Strand unter Sternenhimmen und dem leuchten des Planktons im Sand zu Ende gehen...klingt wohl wie im Paradies....ist es auch, wahnsinn!! Am naechsten Tag gings dann auf eine Wanderung Richtung eines Sandblow (da wird der ganze Sand immer hingeblasen). Es war so schoen , aber auch sehr anstrengend. Die Sonne hat heruntergebrennt, die Insekten sind um einen geflogen...ich hab mich etwas wie im Traumfaenger gefuehlt. Aber es hat sich gelohnt...man koennte im Sand wuehlen und man fand soviele verschienden Farben von Sand (schwarz, rot, gelb, orange, weiss....)....mit denen Farben malen dann auch die Aboriginies. Am Schluss der Wanderung war dann ploetzlich eine Kante im Sandblow und man sah hinunter zum gruenen Regenwald...ein Traumblick, wie im Bilderbuch. Wir hatten viel Spass und sprangen hinunter. Weiter gings nach Ellie Creek, einem Fresh Water Fluss, der irgendwo auf der Sandinsel entspringt und eine Million Liter pro Stunde ins Meer traegt (man denkt, dass der Sand wie in Schwamm ist und das Regenwasser ueber Jahre speichert und daher gibts diese glasklaren Frischwasserfluesse). Wir liessen uns mal runtertreiben, bevor es dann zum weiteren Aufstieg zum Indian Heads ging. Von dort aus hatte man einen traumhaften Ausblick auf die Ostkueste von Fraser und man sah vom Felsen aus Mantas im Wasser schwimmen, so klar ist das Meer dort. Baden im Meer ist in Fraser uebrigends nicht so gut, es gibt sehr viele Haie dort *gg* Aber Rainbow, wo wir baden, ist auch nicht so weit entfernt, aber scheinbar sind dort nicht so viele Haie...ja gottseidank ;-) Wir fuhren wieder die Kueste Richtung Sueden und passierten noch einen heiligen gelben Berg von den Aboriginies und das Shipwreck, dass schon ueber 70 Jahre im Sand steckt. Also Fraser war wirklich ein Highlight und es wird mir mit diesen Eindruecken sicher in Erinnerung bleiben.
Dieser Eintrag wurde in der Kategorie 2. Blog - Down Under 2010 - Ostküste erstellt.
Blogeintrag gelesen von 86 Besuchern.
Spam?